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Kursdetails

Kunstraub im Nationalsozialismus

Der Nazi-Kunstbeschlagnahmungsapparat in der Aktion »Entartete Kunst« und als Teil des Holocausts
Der Kunstraub im Dritten Reich war umfassend, betraf Museen, Künstlerinnen und Künstler, private Sammlungen und ganz besonders die jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn. Das Regime verfolgte alles, was nicht in die NS-Ideologie passte. Es ging aber auch um Geld. Die in der Aktion »Entartete Kunst« beschlagnahmten Werke wurden in einem zentralen Verzeichnis erfasst und, soweit möglich, gegen Devisen ins Ausland verkauft. Als Voraussetzung für diese »Verwertung« wurde im Mai 1938 das Gesetz zum entschädigungslosen Einzug der beschlagnahmten Werke erlassen. Auf Grundlage des zentralen Verzeichnisses entstanden Listen, wie die der »international verwertbaren Werke«, oder eine Liste der »unverwertbaren« Werke, eine der privaten Leihgaben und so fort. Das Zusammenwirken der Aktion »Entartete Kunst« mit dem Völkermord an den Juden Europas wird an einzelnen Schicksalen vorgestellt.


Jürgen Kaumkötter ist Kunsthistoriker und Historiker mit Schwerpunkt Exil- und Holocaust-Kunst. Seit 2019 ist er Direktor und Geschäftsführer des Museums Zentrum für verfolgte Künste GmbH in Solingen und Mitglied des Aufsichtsrates des MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau.

In Kooperation mit dem DGB Solingen und der Bergischen VHS

Mon 18.01.2021, 18:30 - 20:45 Uhr
Referent/in
Jürgen Kaumkötter
Kursform

Online-Veranstaltung
Bitte beachten Sie die Hinweise zu unseren Online-Veranstaltungen.

Gebühr
gebührenfrei
Kooperationspartner
DGB-Kreisversband Solingen
Kursnummer
5101007