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Kirche im Bürgerfunk Leverkusen

Kirche im Bürgerfunk

Kirche im Bürgerfunk sendet an jedem ersten Sonntag im Monat. Zu hören sein wird wieder ein gottesdienstliches Radioprogramm, das auf Radio Leverkusen (107,6) ab 19:04 Uhr mitgefeiert werden kann. Im Anschluss an den Gottesdienst werden Beiträge zu christlichen Themen in Leverkusen gesendet.

Kirche im Bürgerfunk (6.3.2022)

Kirche im Bürgerfunk (6.3.2022)

Kirche im Bürgerfunk - 06.03.2022

Gebet zum Tag

Herr Jesus Christus, vierzig Tage lang hast du in der Wüste gefastet und wurdest vom Teufel in Versuchung geführt. Lass diese Tage der Fastenzeit zu einer Wüstenzeit für uns werden, in der wir deine Gegenwart besonders spüren. Amen.

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 4, 1–13)

In jener Zeit kehrte Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, vom Jordan zurück. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage lang, und er wurde vom Teufel versucht. In jenen Tagen aß er nichts; als sie aber vorüber waren, hungerte ihn. Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Da führte ihn der Teufel hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es steht geschrieben: Seinen Engeln befiehlt er deinetwegen, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Es ist gesagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel bis zur bestimmten Zeit von ihm ab.

 

Segensgebet

Wie Wasser in der Wüste brauchen wir Deinen Segen. Wie Quellen in trockenem Land ist Deine Nähe. Wie Licht in der Dunkelheit kommst Du uns entgegen. Wie ein Stern in der Nacht zeigst Du uns den Weg. Wie in Brunnen in der Trockenheit ist Deine Liebe. So segne und behüte uns wie ein Vater und eine Mutter. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Sendung vom 6.2.2022

Gebet zum Tag

Allmächtiger Gott,

du hast uns das Leben geschenkt mit allem was dazu gehört. Die Freude über all die schönen Erlebnisse, die Trauer über all das was schwer zu ertragen ist. In der Zeit der Corona-Pandemie, die jetzt schon so lange dauert und uns Tag für Tag vor neue Herausforderungen stellt und in der Zeit der Krise unserer Kirche, bitten wir dich um Kraft und Mut, unserem Glauben treu zu bleiben. Erfülle uns mit deinem Wort und deiner Liebe, damit wir deinem Sohn Jesus voll Freude und Zuversicht nachfolgen.

Darum bitten wir dich durch Christus unseren Herrn. Amen

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 5, 1–11)

In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennésaret und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen. Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen. Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr! Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammen arbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.

 

Segensgebet

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend

werden und der Tag hat sich geneiget.

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen

Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte,

mit deinem heiligen Wort und Sakrament,

mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die

Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des

Zweifels und der Auferstehung, die Nacht

des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen

Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

Sendung vom 5.11.2021

Gebet zum Tag

Barmherziger Gott! Wir bereiten uns auf Weihnachten vor, das Fest, an dem wir das Kommen deines Sohnes, als Heiland und Erlöser, feiern. Lass nicht zu, dass irdische Aufgaben und Sorgen uns davon abhalten. Steh uns vielmehr bei, dass wir dein Kommen in unser Leben erwarten und dich erkennen als den Gott, der bei und mit uns ist und der uns durch Christus Freude und Hoffnung schenkt. Darum bitten wir dich durch ihn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit.

(Styler Missionare)

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 3,1-6)

Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tibérius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrárch von Galiläa, sein Bruder Philíppus Tetrárch von Ituräa und der Trachonítis, Lysánias Tetrárch von Abiléne; Hohepriester waren Hannas und Kájaphas. Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharías. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündigte dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden wie im Buch der Reden des Propheten Jesája geschrieben steht: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.

Wort des lebendigen Gottes

 

Segensgebet

Der Herr begleite uns auf unserem Weg zur Krippe. Er schenke uns Licht und Liebe für diese Adventszeit. So segne uns der gute und liebende Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Sendung vom 7.11.2021

Gebet zum Tag

Gott, stärke, was in mir wachsen will,

schütze, was mich lebendig macht,

behüte, was ich weitertrage,

bewahre, was ich freigebe und freimütig teile

und segne mich, wenn ich aufbreche zu dir.

(Heidi Rosenstock, Gotteslob 15,2)

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Markus (Mk 12, 41–44)

In jener Zeit, als Jesus im Tempel dem Opferkasten gegenüber saß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles hergegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.

Wort des lebendigen Gottes

 

Segensgebet

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Sendung vom 10.10.2021

Gebet zum Tag

Ich glaube an einen Gott, der mir Vater und Mutter ist. Der mir Raum geschaffen hat zu leben und zu gestalten. Der mich in seiner Hand hält, wenn ich das zulasse. Ich glaube an einen Gott, der Mensch geworden ist, wie ich selbst. Der meine Sorgen und Ängste kennt, der sich freuen kann mit mir. Der sich nicht zu schade ist, für meine Schwächen einzutreten und seine Liebe bis zum Tod am Kreuz durchzuhalten. Und der so den Tod ein für alle Mal besiegt hat. Ich glaube an einen Gott der als unsichtbarer Begleiter in meinem Leben ist, der mich stark macht für das Gute in der Welt einzustehen, der mir die Kraft gibt von ihm zu erzählen und seine Leibe weiterzugeben.

 

Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 8,26-40)


Ein Engel des Herrn sagte zu Philippus: Steh auf und zieh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Sie führt durch eine einsame Gegend. Und er brach auf. Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der  Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten, und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen. Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest? Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf. In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen. Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen? Da begann Philippus zu reden, und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus. Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg? Er ließ den Wagen halten, und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr, und er zog voll Freude weiter. Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

Wort des lebendigen Gottes

 

Segensgebet

Sei gesegnet, meine Schwester, sei gesegnet auf deinem Weg.

Du hast Straßen zu durchstreifen, bevor du zuhause bist und Winde deinen Namen sprechen.

So gehe sanft, meine Schwester, lass den Mut dein Lied sein.

Du hast Worte zu sagen auf deine eigene Weise

und Sterne, um deine Nacht zu erhellen.

Und wenn du jemals müde wirst und das Lied deines Herzens keinen Refrain hat,

erinnere dich daran, dass wir darauf warten, dich wieder aufzurichten.

Und wir werden dich segnen, unsere Schwester, dich segnen auf unsere Weise.

Und wir werden willkommen heißen all das Leben,

das du erfahren hast, und deinen Namen leise sprechen.

Oh, wir werden willkommen heißen all das Selbst, das du besitzt,

und leise deinen Namen sprechen.

(Marsie Silvestro)

Sendung vom 5.9.2021

Gebet zum Tag

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. 

Gib uns Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen 

(Gebet der Vereinten Nationen)

 

Lesung

Lesung Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (Mk 7, 31–37).

In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis. Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen. 

Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich! 

Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es. 

Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

Wort des lebendigen Gottes

 

Segensgebet

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben. Amen.

Sendung vom 1. August 2021

Gebet zum Tag

Gott, unser Vater,

steh deinen Dienern bei

und erweise allen, die zu dir rufen,

Tag für Tag deine Liebe.

Du bist unser Schöpfer

und der Lenker unseres Lebens.

Erneuere deine Gnade in uns, damit wir dir gefallen,

und erhalte, was du erneuert hast.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Lesung

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit, sagte Jesus: Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, beglaubigt. Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn,
damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Wort des lebendigen Gottes

 

Segensgebet

Barmherziger Gott,

Du hast deine Wohnung unter uns genommen Gott,

und überall, wo Menschen leben, bist du zugegen;

an deiner Gnade klammern wir uns an.

Lass uns also deine Gegenwart ehren

und wecke in uns die Weisheit und Kraft,

einander aufzubauen zu einer Stadt auf Erden,

zum Leib Christi,

zu einer Welt, die bewohnbar ist heute und für immer.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

(Huub Oosterhuis)

Sendung vom 4. Juli 2021

Gebet zum Tag

Allmächtiger, gnädiger Gott,

schenke uns deinen heiligen Geist, wie du es verheißen hast;

dass auch wir einander wie Fels werden, auf den sich unser Nächster verlassen kann.

Dass auch wir einander wie eine Quelle werden, aus der unser Nächster von uns Kraft und Hilfe beziehen kann.

Dass auch wir einander wie reines Wasser werden ehrlich und wahrhaftig, dass unser Nächster dich in uns erkennen kann.

Amen

 

Lesung

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus. (Mk 6,1b-6)

In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.

 

Segensgebet

Gott stärke, was in dir wächst.

Gott schütze, was dich lebendig macht.

Gott behüte, was du weiterträgst.

Gott bewahre, was du freigibst.

Gott segne dich und behüte dich.

Und so segne und stärke euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist.

Sendung vom 6. Juni 2021

Gebet zum Tag

Gott, unser Vater,

alles Gute kommt allein von dir.

Schenke uns deinen Geist,

damit wir erkennen, was recht ist,

und es mit deiner Hilfe auch tun.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott. Amen

 

Lesung

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth. (2 Kor 4,13-5,1)

Schwestern und Brüder! Wir haben den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben und darum reden wir. Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sich stellen wird. Alles tun wir euretwegen,  damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen zur Verherrlichung Gottes. Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns in maßlosem Übermaß ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit, uns, die wir nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare blicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.  Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Der lebendige Gott segne uns.

Er segne unsere Augen, damit wir jeden freundlich ansehen, der uns begegnet.

Er segne unsere Ohren, damit wir den Schrei unserer notleidenden Mitmenschen hören.

Er segne unseren Mund, damit wir Gutes zu andern und über andere sagen.

Er segne unser Herz und erfülle uns mit großer Liebe zu Gott und den Menschen.

Er segne unsere Hände, damit wir dort helfen, wo wir gebraucht werden.

Er segne unsere Füße, damit wir in Jesu Spuren gehen.

So segne uns der liebende Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

(Sr. Theresita M. Müller SMMP)

Sendung vom 2. Mai 2021

Gebet zum Tag

Gott, unser Vater,

du hast uns durch deinen Sohn erlöst

und als deine geliebten Kinder angenommen.

Sieh voll Güte auf uns

und schenke uns die wahre Freiheit

und das ewige Erbe.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 9,26-31)

In jenen Tagen, als Saulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngerinnen und Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war. Bárnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damáskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei. So ging er in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf  und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten. Als die Brüder und Schwestern das merkten, brachten sie ihn nach Cäsaréa hinab und schickten ihn nach Tarsus. Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samárien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 4. April 2021

Gebet zum Tag

Allmächtiger, ewiger Gott, 

am heutigen Tag hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt

und uns den Zugang zu einem neuen, einem ewigen Leben erschlossen.

Darum begehen wir in Freude das Fest seiner Auferstehung. 

Wecke auch uns auf:

aus Traurigkeit und Verzagtheit,

aus Angst oder Not.

Lass auch uns auferstehen und ein neues Leben beginnen mit dir.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

 

Lesung

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 18, 1-9)

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Segensgebet

Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 7. März 2021

Gebet zum Tag

Gott, unser Vater,

du bist der Quell des Erbarmens und der Güte;

wir stehen als Sünder vor dir,

und unser Gewissen klagt uns an.

Sieh auf unsere Not

und laß uns Vergebung finden

durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,

Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 

Lesung

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 2,13-25)

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle.

Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Segensgebet

Guter Gott, wenn ich einsam bin,

bin ich geborgen bei dir.

Wenn ich traurig bin,

bin ich geborgen bei dir.

Wenn ich an mir zweifle,

bin ich geborgen bei dir.

Wenn ich den Mut verliere und

nicht weiß, wie es weitergeht,

bin ich geborgen bei dir.

Wenn ich Angst habe, bin ich geborgen bei dir.

Guter Gott, ich danke dir, dass du mich umarmst,

mich hältst, was immer auch kommen mag.

Und so segne und beschütze mich,

du guter Gott.

Der Vater und der Sohn und der heilige Geist.

Amen.

(Daniela Berger)

Sendung vom 7. Februar 2021

Gebet zum Tag

Guter Gott,

du schenkst uns deine Freude und deine Liebe. Dafür danken wir dir und bitten dich: Sei du bei uns in den Tagen der Freude und Fröhlichkeit und in den Tagen des Kranksein und der Einsamkeit.

Viele Krisen beschäftigen uns in diesen Tagen und so bitten wir dich um Kraft, gute Ideen und eine starke Gemeinschaft, damit wir sie überwinden.

Gib uns Mut, dir und deiner Botschaft zu folgen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Bruder und Herrn.

Amen

 

Lesung

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus (Mk 1,29-39)

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. 36 Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Segensgebet

Bleibe bei uns am Abend des Tages, am Abend des Lebens, am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 3. Januar 2021

Gebet zum Tag

Gütiger Gott,

durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,

hast du den Völkern deinen Sohn geoffenbart.

Auch wir möchten dich im Glauben erkennen.

Führe uns zum Glauben und zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 2,1-12))

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind, und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 4. Dezember 2020 (Freitag)

Gebet zum Tag

Nimm hin, Herr,

und empfange meine ganze Freiheit,

mein Gedächtnis,

meinen Verstand

und meinen ganzen Willen,

all mein Haben und Besitzen.

Du hast es mir gegeben;

dir, Herr, gebe ich es zurück.

Alles ist dein,

verfüge nach deinem ganzen Willen.

Gib mir deine Liebe und Gnade,

denn diese genügen mir.

(Ignatius von Loyola)

 

Lesung

Lesung aus dem Evangelium nach Markus (Mk 1, 1-8)


Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:

Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.

Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!

So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.

Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.

Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.

Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 1. November 2020

Gebet zum Tag

Gütiger Gott, 

die Heiligen sind für uns Vorbilder und Wegbereiter auf dem Weg zu dir.

Zeige uns durch sie den Weg und die Möglichkeiten, deinen Willen zu tun.

Zeige uns die Kraft und Fülle des Glaubens an ihrem Beispiel.

Darum bitten wir  durch Christus unseren Herrn.

 

Lesung

Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus (Mt 5,1-12a)

Schwestern und Brüder!

In jener Zeit, [sprach Jesus zu seinen Jüngern:]

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.

Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gottschauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.

Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.

Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.

Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget. 

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 4. Oktober 2020

Gebet zum Tag

Allmächtiger Gott, du gibst uns in deiner Güte mehr,

als wir verdienen,

und Größeres, als wir erbitten.

Nimm weg, was unser Gewissen belastet,

und schenke uns jenen Frieden,

den nur deine Barmherzigkeit geben kann.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philíppi. (Phil 4,6-9)

Schwestern und Brüder!

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!

Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.

Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht!

Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget. 

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen

(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 6. September 2020

Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. (Röm 13,8-10)

Schwestern und Brüder!

Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe! Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.

Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget. 

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen


(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 2. August 2020

Gebet zum Tag

Herr,

gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann;

den Mut, Dinge zu ändern,

die ich ändern kann

und die Weisheit,

das eine vom anderen zu unterscheiden.

 

(Gotteslob Nr. 9, 2)

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 11,13-21) 


Als Jesus das hörte, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine einsame Gegend zurück. Aber die Scharen an Menschen hörten davon und folgten ihm zu Fuß aus den Städten nach. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick die Leute weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen! 

Jesus aber antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische hier. Er antwortete: Bringt sie mir her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. 

Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; 

die Jünger aber gaben sie den Leuten und alle aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brotstücke ein, zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten, dazu noch Frauen und Kinder.

 

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bleibe bei uns, Herr, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget. 

Bleibe bei uns und bei deiner ganzen Kirche.

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

am Abend des Lebens,

am Abend der Welt.

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte, mit deinem heiligen Wort und Sakrament, mit deinem Trost und Segen.

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt die Nacht der Trübsal und Angst, die Nacht des Zweifels und der Auferstehung, die Nacht des bitteren Todes.

Bleibe bei uns und bei allen deinen Gläubigen in Zeit und Ewigkeit.

Amen


(Gotteslob 11,5)

Sendung vom 5. Juli 2020

Gebet zum Tag

Gott, unser Schöpfer.

Die Gegensätze in der Welt klagen uns an:

Reichtum und Not,

Hunger und Überfluss,

Sorglosigkeit und Leid 

stehen gegeneinander.


Hilf du uns allen, 

dass wir aufhören, 

die Gegensätze zu verschärfen,

und anfangen, 

einander Brüder und Schwestern zu sein.

Amen.


(Gotteslob Nr. 19, 5)

 

Lesung

Lesung aus dem Buch Genesis, dem ersten Buch der Bibel (1 Moses 1, 25-31)


Gott machte die Wildtiere der Erde nach ihrer Art, 

das Vieh nach seiner Art 

und alle Kriechtiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. 

Gott sah, dass es gut war. 


Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! 

Sie sollen walten 

über die Fische des Meeres, 

über die Vögel des Himmels, 

über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der Erde kriechen. 

Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. 

Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und  waltet über die Fische des Meeres, 

über die Vögel des Himmels 

und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!


Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Bevor des Tages Licht vergeht,

o Herr der Welt, hör dies Gebet.

Behüte uns in dieser Nacht

durch deine große Güt und Macht.


Hüllt Schlaf die müden Glieder ein

lass uns in Dir geborgen sein

und mach am Morgen uns bereit

zum Lobe Deiner Herrlichkeit.


Dank dir, o Vater reich an Macht,

der über uns voll Güte wacht

und mit dem Sohn und Heilgen

Geist des Lebens Fülle uns verheißt.


Hymnus der Komplet (5. Jahrhundert)

Sendung vom 7. Juni 2020

Der Wortgottesdienst vom 7. Juni 2020 kann HIER nachgehört werden. Die Sendung vom 7. Juni 2020 mit den Beiträgen zu christlichen Themen in Zeiten der aktuellen Lage rund um Corona ist HIER abrufbar.

 

Gebet zum Tag

Komm herab, o Heil‘ger Geist,

der die finstre Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,

komm, der gute Gaben gibt,

komm, der jedes Herz erhellt.

 

Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

dring bis auf der Seele Grund.

 

Heile, wo Krankheit quält.

wärme, was kalt und hart,

löse, was in sich erstarrt,

lenke, was den Weg verfehlt.

 

Gib dem Volk, das dir vertraut,

das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit. Amen.

 

Lesung

Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 3,16-18)

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Der Herr erfülle dein Herz mit Liebe,

deinen Verstand mit Weisheit,

deine Augen mit Klarheit,

deine Ohren mit Musik,

deine Hände mit Gefühl,

deine Arme mit Kraft,

deine Beine mit Schwung,

deine Füsse mit Tanz,

Der Herr erfülle deinen ganzen Leib mit Wohlbefinden.

 

So lasse der Herr alle Zeit seinen Segen auf dir ruhen.

Er möge Dich begleiten und beschützen,

dir Freude schenken dein Leben lang

und dir Mut zusprechen in schweren Zeiten.

 

Sendung vom 10. Mai 2020

Der Wortgottesdienst vom 10. Mai 2020 kann HIER nachgehört werden. Die Sendung vom 10. Mai 2020 mit den Beiträgen zu christlichen Themen in Zeiten der aktuellen Lage rund um Corona ist HIER abrufbar.

 

Gebet zum Tag

Gott,
du bist größer als unser Denken.

Du bist mehr. Du bist Vater und Mutter zugleich.
Sei uns nahe an diesem Sonntag.

Sei nahe allen, die Muttertag feiern,

und allen, die allein sind.
Du bist bei uns,

jetzt und alle Tage unseres Lebens. Amen.

 

Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm,
begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf,
weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten:
Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen
und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer
von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit;
ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.
Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.
Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde
und sie wählten Stéphanus,
einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist,
ferner Philíppus und Próchorus,
Nikánor und Timon,
Parménas und Nikolaus, einen Proselýten aus Antióchia.
Sie ließen sie vor die Apostel hintreten
und diese legten ihnen unter Gebet die Hände auf.
Und das Wort Gottes breitete sich aus
und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer;
auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.

Wort des lebendigen Gottes!

 

Segensgebet

Guter Gott,

heute begehen wir Muttertag,

in wenigen Tagen Vatertag.

Wir beten für Familien,

die Vater- und Muttertag nicht unbeschwert

oder gar nicht feiern können,

für jene, deren Eltern krank sind

oder sich schon am nächsten Tag nicht mehr

an einen Besuch erinnern,

für alle Eltern, die keinen Besuch von ihren Familien bekommen,

für alle, die einen Elternteil verloren haben,

für alle, die an den Kränkungen ihrer Eltern leiden,

für Familien, die getrennt voneinander leben,

besonders für jene auf der Flucht.

Segne alle Menschen, großer Gott,

der du uns Vater und Mutter bist. Amen

Sendung vom 26. April 2020

Der Wortgottesdienst vom 26. April 2020 kann HIER nachgehört werden. Die Sendung vom 26. März 2020 mit den Beiträgen zu christlichen Themen in Zeiten der aktuellen Lage rund um Corona ist HIER abrufbar.

 

Gebet zum Tag

Allmächtiger Gott,

lass die österliche Freude in uns fortdauern,

denn du schenkst deiner Kirche mit dieser Freude neue Lebenskraft

und uns eine völlig neue Lebensperspektive.

Daher jubeln wir und danken, jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

 

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes


Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias.

Simon Petrus, Thomas, Natanaël, die Söhne des Zebedäus und zwei andere Jünger waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. 

Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas finden. 

Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. 

Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 

Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Segensgebet

Beten wir für alle Menschen, 

die am Corona-Virus erkrankt sind,

für alle, die Angst haben vor einer Infektion, 

für alle, die sich nicht frei bewegen können, 

für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern, 

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen, 

dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

 

Allmächtiger Gott, 

du bist uns Zuflucht und Stärke, 

viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, 

als Helfer in allen Nöten. 

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 

und stärke in uns den Glauben, 

dass du dich um jede und jeden von uns sorgst. 

Darum und um deinen Segen bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen


© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Sendung vom 12. April 2020

Der Wortgottesdienst vom 12. April 2020 kann HIER nachgehört werden. Die Sendung vom 12. März 2020 mit den Beiträgen zu christlichen Themen in Zeiten der aktuellen Lage rund um Corona ist HIER abrufbar.

 

Gebet zum Tag

Allmächtiger, ewiger Gott,

am heutigen Tag hast du durch deinen Sohn den Tod besiegt und uns den Zugang zu einem neuen, einem ewigen Leben erschlossen.

Darum begehen wir in Freude das Fest seiner Auferstehung.

Wecke auch uns auf: aus Traurigkeit und Verzagtheit, aus Angst und Not. Lass auch uns auferstehen und ein neues Leben beginnen mit dir.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

 

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 20,1-10)

 

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein.

Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

 

Segensgebet

Der gütige Gott sei dir nahe

in allem, was dir begegnet auf dem Weg des Lebens.

Er umarme dich in Freude und Schmerz

und lasse aus beidem Gutes wachsen.


Ein offenes Herz schenke er dir für alle,

die deiner bedürftig sind.

Selbstvertrauen und den Mut schenke er dir, dich verwunden und heilen zu lassen.


In aller Gefährdung bewahre er dir Seele und Leib

und lasse dein Leben gelingen.


Amen.

 

Ein Gebet von Sabine Naegeli

 

Hintergrundinformationen zur Sendung vom 12. April 2020

Aktuell sind in Leverkusen folgende Gottesdienste online geplant:
  • St. Remigius überträgt die Ostermessen am Sonntag und Montag um 11 Uhr auf www.remi-tv.de
  • Der Seelsorgebereich Leverkusen SüdOst überträgt über den YouTubekanal Leverkusen-Südost am Ostermontag um 11.30 aus St. Andreas. Texte und Informationen finden Sie auf der Homepage.
     

Sendung vom 29. März 2020

Der Wortgottesdienst vom 29. März 2020 kann HIER nachgehört werden. Die Sendung vom 29. März 2020 mit den Beiträgen zu christlichen Themen in Zeiten der aktuellen Lage rund um Corona ist HIER abrufbar.

 

Gebet zum Tag

Es ist Sonntag großer Gott.
Und wir erinnern uns einander daran, dass dies der Tag der Auferstehung ist.
Wir feiern dies getrennt – und doch zusammen.
Verbunden.
Nicht nur übers Radio,
sondern durch deinen Geist.
Ein Geist, eine Kraft, die Totes zum Leben wecken kann.
Auf diese deine Kraft vertrauen wir.
Jetzt in diesen Tagen ganz besonders.
Daher:
Stärke uns durch deinen Geist und gib uns Kraft in dieser Zeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

 

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

(Joh 11,1-45, in einer gekürzten Fassung)


Als Jesus nach Betánien kam, fand er Lázarus schon vier Tage im Grab liegen. … Marta [die Schwester des Lázarus] sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.


Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag. Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.


[Jesus war] im Innersten erregt und erschüttert … und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lázarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn. Aber einige von Ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte.

 

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus 

 

Segensgebet

Allmächtiger Gott,
du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich schon als mächtig erfahren, 
als Helfer in allen Nöten. 
Steh allen bei,
die von der aktuellen Krise betroffen sind,
und stärke unseren Glauben,
dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Amen.

 

Anregungen zum persönlichen Gebet und zum Gebet in der Familie

  • Einladungs des Bistum Essen zur Feier des Sonntagsgottesdienst zu Hause: LINK 
  • Erzdiözese Wien: Wir feiern zu Hause Gottesdienst und knüpfen ein Netzwerk von Haus zu Haus: HIER
  • Das Evangelium vom Tag findet sich hier: Schott-Messbuch der Erzabtei Beuron: HIER
  • „Lichtteilchen-Liturgie“ (deutsche Adaption einer englischen Tagzeitenliturgie): HIER
  • Infos zur Stundenbuch-App sowie Download: HIER

 

Pfarrer Hülz und die Selfies von Gemeindemitgliedern gegen verwaiste Kirchenbänke

Das Interview mit Pfarrer Hülz lief zuerst bei Domradio. Es kann HIER in voller Länge nachgehört werden. Ein Artikel zum Interview findet sich HIER.  Die Selfies (mindestens 10 x 15 cm) können entweder im Pastoralbüro St. Andreas eingeworfen , per Mail an kirche@lev-suedost.de geschickt, über den Messenger auf der Facebookseite oder als Nachricht auf Instagram „leverkusen_suedost“ gesendet werden. An Palmsonntag werden die Bilder erstmals mit in der Messe sein.

Ansprechpartner der Medienwerkstatt

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Maximilian Anton

Pädagogischer Mitarbeiter und Medienkontakter