Caritasverband Bonn:Alten- und Pflegeheim Herz-Jesu-Kloster: Grundsteinlegung und Segnung für den Erweiterungsbau

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Die Herbstsonne strahlt in Bonn-Ramersdorf, als am 7. September 2020 die Zeitkapsel mit einer Urkunde, aktuellen Ausgaben von Tageszeitung und „Sozialcourage“ sowie zahlreichen Beigaben feierlich in die Grundmauer des neu entstehenden Erweiterungsbaus des Altenheims Herz-Jesu-Kloster eingelassen wird. Zuvor hatte Weihbischof Ansgar Puff den Segen für die Bauarbeiten, das Altenheim und dessen Bewohner sowie für das Pflegepersonal gesprochen.
8. Sep 2020
Caritasverband Bonn
Weihbischof Ansgar Puff
Weihbischof Ansgar Puff

Mit in die Zeitkapsel durfte ein Stein, den Generaloberin Schwester Katharina Kowalczyk beisteuerte: Er stammte von dem vor 100 Jahren an dieser Stelle gegründeten Herz-Jesu-Kloster. Die Einrichtung hatte der Orden der Rekollektinnen 2009 an den Caritasverband übergeben, weil dem Orden der Nachwuchs fehlt. Im Gegenzug ist sichergestellt, dass die Schwestern weiterhin in einem Neubau des Komplexes ein neues, altes Zuhause gefunden haben und die caritative Arbeit der Schwestern durch den Bonner Caritasverband weitergeführt wird. Generaloberin Schwester Katharina Kowalczyk kümmert sich nach wie vor um die Seelsorge im Altenheim Herz-Jesu-Kloster in Ramersdorf. Damit wird die caritative Tradition der Ordensschwestern an diesem Ort weitergeführt.

Am Morgen vor der Segnung hatte sich der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan Zeit genommen, das Altenheim zu besichtigen und sich von Mitarbeiterinnen aus Pflege und sozial-kulturellem Dienst sowie Einrichtungsleiterin Heike Herb schildern lassen, wie sie mit den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie umgehen. Die Mitarbeitenden versuchen alles, um für die Bewohner Angebote zu schaffen – gerade auch in der Zeit, als Angehörigenbesuche nicht stattfinden konnten. Intensivere Einzelbetreuung und Begegnungen in Kleinstgruppen sind immer noch wichtige Bestandteile dieser individuellen Freizeitgestaltung. Einrichtungsleiterin Heike Herb zeigte sich beeindruckt, von der Kooperationsbereitschaft und Flexibilität der BewohnerInnen. „Wir haben schon ganz anderes mitgemacht“, sagten die Senioren als Reaktion auf die Corona-Schutzmaßnahmen. „Das hat uns sehr geholfen und uns ein Gefühl des Zusammenhalts gegeben“, erinnert sich Heike Herb.

Mit dem Erweiterungsbau entstehen im Altenheim Herz-Jesu-Kloster 12 neue, barrierefreie Wohnmöglichkeiten, sodass künftig 80 Plätze zur Verfügung stehen. Außerdem werden hier Seniorenwohnungen entstehen. 

Damit werden auch in Zukunft Menschen, die ihr ganzes bisheriges Leben in Ramersdorf verbrachten, im Alter hier ihr Zuhause haben.

Die Urkunde

Urkunde
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