Alltagsbeobachtungen

Fragen
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Was ist richtig, was ist falsch? Es häufen sich die Berichte über Menschen, deren Existenz jetzt endgültig auf dem Spiel steht, die „Drängler“ auf schnelle weitere Öffnungen berufen sich auf Länder, in denen die Öffnung bzw. gar nicht stattgefunden habende Schließung kein großes Problem darstellt - oder doch?
4. Mai 2020
Martina Baur-Schäfer

Immerhin hat z.B. Schweden große Todeszahlen zu beklagen. Trotzdem: sind wir zu vorsichtig? Sind die Verläufe bei uns gut genug, um endlich wieder loszulegen? Ich habe selbst eine leise Tendenz dazu, weil mir Homeoffice einfach nicht liegt. Wie gern würde ich wieder normal vor Ort erreichbar sein, Kontakte so gestalten, wie ich es am besten finde und am besten kann!

Dann wieder erreicht mich eine Meldung wie die, dass in Süddeutschland der Ehemann einer Ärztin an Corona verstorben ist, er war 49 und Fitnesstrainer. Keiner, der im nächsten halben Jahr sowieso gestorben wäre, lieber schwäbischer Bürgermeister. Wie lässt es sich mit diesem unberechenbaren Virus leben? Was ist richtig, was ist falsch? Wer gibt Antwort?

Martina Baur-Schäfer teilt ihre Beoachtungen und Erlebnisse in diesen ungewöhnlichen Zeiten. Sie ist Leiterin des evangelischen Kirchenpavillons in Bonn