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FBS Rhein-Sieg-Kreis Kath. Familienbildungswerk
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Vortragsreihe im Rahmen des „Treffpunkts am Markt“ in Siegburg

Vorträge in Siegburg ab September - gebührenfrei

siehe auch unter Aktuelles

 

 

02.10.2019,  18:30 Uhr
„Evolution: für manche ein Reizwort. Was sind die Fakten?“
Georg Solf, gebürtiger Siegburger, war Lehrer für die Fächer Biologie und Chemie an einem Kölner Gymnasium.

Seit Lamarcks und Darwins ersten Begründungen einer Evolutionstheorie sind mehr als 200 Jahre vergangen. Die Evolution selbst und die Evolutionstheorie sind heute eine gesicherte Tatsache, und doch gibt es eine beharrliche, hauptsächlich in den USA verbreitete Ansicht, die aus weltanschaulichen Gründen eine Evolution vehement ablehnt. Der Vortrag behandelt vorrangig die naturwissenschaftlichen Fakten der Evolution und der Evolutionstheorie und mündet in eine Einordnung des Menschen in das biologische System.

Ort: Seminarraum von „Lukas Zwo“, Kirchplatz 2, Siegburg

 


 

16.10.2019, 18:30 Uhr
"Schöpfungstheologie - (k)ein Kontra zur Evolutionstheorie?"
Ulrich Lüke, Theologe und Biologe, katholischer Priester und Seelsorger. Er war von 2001 bis 2017 Professor für Systematische Theologie an der RWTH Aachen. In seinen Forschungsarbeiten setzt er sich insbesondere mit dem Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube auseinander.

Im Allgemeinen wird auch heute noch die Beziehung zwischen Schöpfungstheologie und Evolutionstheorie als Kontrastverhältnis beschrieben. Dass Schöpfungstheologie nicht, sofern sie noch etwas auf sich hält, zur bloßen Beifalls- und Bejubelungsabteilung jedweder Evolutionstheorie werden kann, das darf als sicher vorausgesetzt werden. Ob aber überhaupt und wenn ja, unter welchem Aspekt und mit welcher Reichweite von einem Kontrastverhältnis zwischen beiden gesprochen werden kann, oder gar möglicherweise auch von einem Ergänzungsverhältnis, das wird in dem Vortrag erörtert.

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg

 


 

14.11.2019, 18:30 Uhr
„Künstliche Intelligenz – Chance oder Risiko?“
Ipke Wachsmuth, hat mehr als 25 Jahre Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Bielefeld gelehrt. Er war dort 1990 Gründungsmitglied der Technischen Fakultät und von 2002 bis 2009 auch Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF). Nach dem Mathematik-Studium und seiner Promotion an der Universität Hannover hat er unter anderem in den USA (Northern Illinois University, DeKalb) und bei IBM Deutschland gearbeitet. Am Bielefelder Exzellenzzentrum Cognitive Interaction Technology (CITEC) befasst er sich jetzt mit philosophischen und ethischen Fragen der Künstlichen Intelligenz und Robotik.

Mit der Digitalisierung und „Big Data“ hat Künstliche Intelligenz in diesem Jahrzehnt einen kaum vorhergesehenen Aufschwung genommen. Algorithmen des maschinellen Lernens haben bahnbrechende Ergebnisse erzielt, die weitere Durchbrüche erhoffen lassen, ob bei Sprachassistenten, Smart Homes oder dem Internet of Things. Der Vortrag betrachtet auch Gefahren, die mit der massenhaften Verwendung digitaler Daten entstehen, und wie Künstliche Intelligenz die Zukunft der Arbeit verändern könnte. Nähme das dem Menschen etwas weg, wenn Maschinen uns die Produktion unserer Güter abnehmen und lebenswichtige Abläufe lenken? Riskieren wir gar, dass unsere Autonomie bedroht wird? Wenn KI vertrauenswürdig sein soll, müssen ethische Grundsätze und ein Verhaltenskodex ihre Entwicklung leiten.

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg

 


 

18.03.2020, 18:30 Uhr
„„Aber in der Bibel steht doch …“ – Wie wörtlich ist die Bibel zu nehmen?“
Michael Reichardt, Inhaber des Lehrstuhls für Biblische Einleitungswissenschaften und Zeitgeschichte an der Universität Bonn

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg
 

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