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„Mit den Kindern in Kontakt bleiben!“

Christa Reindl von der Trennungsberatung des SkF, Elisabeth Stroetmann von den Kinderrechteschulen NRW und Eltern-Coach Christopher End diskutierten über Elternrechte.

Bedeuten die UN-Kinderrechtskonventionen, dass wir alle Wünsche der Kinder erfüllen müssen? Das war einer der Diskussionspunkte bei unserem gemeinsamen Abend mit dem Katholischen Bildungswerk zu den UN-Kinderrechten gestern im Katholischen Stadthaus. „Nein, wir müssen ihre Bedürfnisse erfüllen, nicht ihre Wünsche“, betonte Eltern-Coach Christopher End. Wichtig sei, dass die Eltern aufmerksam sind für ihr Kind, merken, wenn es traurig oder fröhlich, angespannt oder wütend ist und darauf eingehen. Nur so könnten die Kinder lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen.

 

Elisabeth Stroetmann von den Kinderrechteschulen NRW forderte, dass Kinder ihre Rechte kennen müssten, und diese in den Schulen auch beachtet werden sollten. „Dafür braucht es einen Erlebnisraum für diese Rechte, insbesondere für das Recht auf Partizipation“, sagte sie. Ein Kinderparlament könne etwa über viele Alltagsthemen in Schulen diskutieren.

 

Mit sehr grundlegenden Problemen und Gefühlen ist Christa Reindl von der Trennungsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen regelmäßig konfrontiert. Sie muss als Expertin beurteilen, welche Besuchsregel die Bedürfnisse eines Kindes am besten erfüllt. Dabei wies sie darauf hin, dass seit 1998 aus der Perspektive des Kindes entschieden werde, nicht wie vorher aus der Sicht der Eltern. Nach einer intensiven Fragerunde aus dem Publikum diskutierten Besucher und Experten anschließend noch lange weiter. Das Thema Kinderrechte ist nach wie vor aktuell.

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