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Der Himmel gab sein Bestes

Einen Tag pilgern auf dem Jakobsweg im Bergischen Land.

Pilgern nur einen Tag – geht das? Wir haben es probiert! Mit Pilgerbegleiter Stefan Höhne auf dem Bergischen Jakobsweg, von Wermelskirchen zum Altenberger Dom.

Was macht es aus, das Pilgern? Antworten gab Stefan Höhne mit kleinen Übungen, um sich selbst und die Natur besser wahrzunehmen, mit Meditationen und klugen Gedanken, denen wir auf dem Weg dann nachhingen. Wir, das waren neunzehn Leute, kunterbunt aus der Region, und auch wir zwei von der FBS waren dabei: Marianne Lausmann, die seit langen Jahren Gymnastikkurse anleitet und sowieso ständig in Bewegung ist, und ich, Stefan Quilitz, als Leiter, der Bewegung braucht und Kräfte für den Alltag tanken will.

Auf sanften, stillen Wegen ging‘s durchs Eifgenbachtal. Und wir übten sogar still sein, mal eine Wegstrecke nichts sagen, nichts schwätzen, und einem Impuls nachhängen: „Vertraue und gehe“. Eben Pilger sein.

Und der Himmel? Er bot an dem einen Tag, was den Pilger auf längeren Wegen auch erwartet: schönsten Himmel mit wärmender Sonne, und dies genau bei unserer Rast an der Rausmühle (nett dort!), und dann den richtig dicken Wolkenbruch mit Sturzbächen im finsteren Tal. Da ging dann tatsächlich jeder schweigend für sich, ganz nach innen gekehrt.
Altenberg schließlich im Dunst der Wolken und wir im Kerzenschein um den Altar der kleinen, uralten Markuskapelle: Am Ende des Regens ein Licht.

Pilgern nur einen Tag? Vertrauen und gehen? – Das geht.

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