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Katholische Familienbildungsstätte Wuppertal/Solingen/Remscheid Kath. Familienbildungsstätte Wuppertal Bernhard-Letterhaus-Straße 8 42275 Wuppertal T 0202 - 2550580 F 0202 - 25505858 bildung@fbs-wuppertal.de

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

Nach 32 Jahren in der Familienbildungsstätte Wuppertal geht Petra Hogrebe in Rente. Sie hat unser Haus stark mit geprägt. Zum Abschied gab es eine schöne Feierstunde mit vielen Weggefährten.
Stefan Quilitz, Angela Gotzhein, Petra Hogrebe und Dr. Peter Scharr, Leiter des Bildungswerks der Erzdiözese Köln

31 Jahre und zehn Monate lang gestaltete Petra Hogrebe die Geschicke der Katholischen Familienbildungsstätte mit. Sie brachte in den 80er Jahren Kursteilnehmern und Kollegen Vollkornküche nahe, setzte sich in der Mitarbeitervertretung ein und erfand neue Formate. Zum 1. Dezember geht Petra Hogrebe jetzt in den Ruhestand. „Ihr praktisches Verständnis und ihr Wissen wird uns fehlen“, weiß Stefan Quilitz, Leiter der FBS, schon jetzt. Denn im Laufe der Jahre hat sie sich viel Fach- und Detailwissen erworben, das sich ihre Nachfolgerin erst aneignen muss.

 

Ursprünglich hatte Petra Hogrebe als freiberufliche Referentin Kochkurse an der FBS gegeben. Der damalige FBS-Leiter Walter Nergenau holte sie dann fest ans Haus. „Damals war das Team noch deutlich größer“, erinnert sich Petra Hogrebe. Doppelt so viele Kurse wie heute gab es in den 80er Jahren. Am Anmeldetag standen die Interessenten ab 6 Uhr Schlange. Während die anderen Mitarbeiterinnen nervös wegen des großen Andrangs waren, setzte Petra Hogrebe erst einmal Teewasser zur Beruhigung auf. Als der spätere Ministerpräsident Peer Steinbrück zu Besuch kam, kochte sie Suppe – „wie bei Muttern“, fand der Politiker. Ihren jüngeren Sohn Felix brachte Petra Hogrebe häufig mit in die FBS.

 

Hauswirtschaft und Nähen waren immer schon ihre Themen. „Damals ging ein Kochkurs über sechs Abende“, erzählt sie. Heute wollten sich die Teilnehmer nur noch für einen Abend festlegen. Und das Grundwissen über Küchenarbeit sei damals größer gewesen.

Neue Kurse hat sie gemeinsam mit den Kursleitern entwickelt, etwa die „Gesundheitstage für Frauen“ oder „Neuer Start ab 35“. „Achtsam durch den Familienalltag“ ist bis heute ein Renner, aber auch Umwelt-Themen oder Kurse für Menschen mit Handicap setzten sich durch – auch wenn manche Themen anfangs ihrer Zeit voraus waren.

 

Eng begleitet hat Petra Hogrebe auch Selbsthilfegruppen und ehrenamtliche Initiativen, die aus der FBS heraus erwachsen sind. Aus der Arbeit mit Flüchtlingen entstand die Flüchtlingshilfe und die Krebsberatung haben ihre Wurzeln in der FBS. Viele Erinnerungen hat die Mitarbeiterin auch an eritreische Gruppen.

 

Gestern kamen nun ehemalige Kollegen, Mitarbeiter des Erzbistums und viele Honorarkräfte, um sich in einer kleinen Feierstunde von Petra Hogrebe zu verabschieden. Ganz verlässt sie uns aber nicht: Sie gibt auch weiterhin Kochkurse bei der FBS.

 

Foto: Stefan Quilitz, Angela Gotzhein, Petra Hogrebe und Dr. Peter Scharr, Leiter des Bildungswerks der Erzdiözese Köln

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