facebook

Kontakt
Kath. Familienbildungsstätte Bergisch-Gladbach

Merkzettel für meine Online-Anmeldungen

wird geladen!

Veranstaltungssuche

Volltextsuche

Kontakt

Kath. Familienbildungsstätte Bergisch-Gladbach Kath. Familienbildungsstätte Bergisch-Gladbach Laurentiusstr. 4-12 51465 Bergisch Gladbach T 02202 - 936390 F 02202 - 9363955 info@fbs-gladbach.de

Geschichten, die Mut machen und Anregungen unserer Kursleiter/innen

Wir alle lernen täglich Neues, um mit den schwierigen Bedingungen dieser Zeit klar zu kommen. Und es gibt viele Gecshichten zu erzählen, kleine Begebenheiten, die uns freuen. Erzählen Sie uns Ihre Geschichten und lesen Sie die Anregungen unserer Referent/innen

Ein Schutzengel für Opa

"Suche das Geschenk" ist das Motto einer Referentin von uns. Es ist wahr. Es gibt auch in dieser für uns alle so schwierigen Situatiion viele Geschichten, die Mut machen können, die uns rühren und freuen. Hier möchten wir sie erzählen. Falls Sie Geschichten beisteuern möchten, freuen wir uns!

 

Ein Schutzengel für Opa

Einen Schutzengel für ihren Opa, den sie ja jetzt nicht mehr besuchen können, haben die Kinder unserer Kollegin Meike Ditscheid gemalt.

 

 

Eine Nähmaschine im Dachstudio

Liebe Frau Engstenberg,

 

leider kann unser gemeinsamer Nähkurs zur Zeit nicht stattfinden. Sehr zur Belustigung meiner Familie habe ich jedoch gestern meinen Home-Office Nähkurs abgehalten. Sicherlich nicht so schön wie mit allen Teilnehmerinnen und Ihnen, aber ohne Parkplatzsorgen 😊. Obwohl ich nur einen kurzen Anfahrtsweg hatte, bin ich -wie meistens- zu spät gekommen.

Da mir das fröhliche Rattern der anderen Nähmaschinen und der Austausch etwas gefehlt haben, habe ich etwas Radio laufen gehabt und auch eine Tasse Tee mitgenommen zu meinem Nähplatz im Dachgeschoss.

Mein Nähprojekt… eine Jacke für einen Freundin flicken (hat mich etwas Nerven gekostet, da fehlte mir definitiv Ihr Rat) und 2 neue Osterhasen.

Anbei habe ich ein paar Impressionen beigefügt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund. In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen…

Liebe Grüße

Ina Köpke

Das hilft zur Entspannung

Unsere Yogalehrerin Andrea Wichterich schreibt uns:

 

Ich habe gestern eine Yoga-Nidra-Sequenz, die ich im Dezember für die Kursteilnehmerinnen aufgenommen habe, auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht, da ich glaube, dass es gerade viel Entspannung in der Welt braucht. Den Link können Sie sehr gerne an Teilnehmer/innen der FBS weitergeben

https://www.youtube.com/watch?v=q2WY_RLM2t8

 

Sie sind jetzt auch viel im Wald unterwegs? Andrea Wichterich erzählt über die heilende Kraft des Waldes und zeigt eine Übung aus dem Waldyoga:

 

https://www.youtube.com/watch?v=wO5i4VXzIUE

 

 

 

 

Etwas zurückgeben - eine Geschichte von MiKibU

Unsere 215 MiKibU-Mentorinnen und Mentoren helfen an zehn Bergisch Gladbacher Grundschulen insgesamt 250 Kindern beim Lernen. 
Diese Unterstützung findet zum allergrößten Teil in einer 1:1 Förderung statt, d.h., jeweils ein Mentor arbeitet mit einem Kind.

Da zurzeit alle Schulen geschlossen und alle persönlichen Kontakte untersagt sind, kann die MiKibU-Arbeit natürlich nicht wie gewohnt stattfinden.
Um ihre Kinder auch während dieser langen, unterrichtsfreien Zeit zu unterstützen, lassen sich unsere ehrenamtlichen Helfer viel einfallen: 
Da werden Kontakte über Video-Calls, E.Mail oder Whatsapp genutzt, um sich etwas zu erzählen, kleine Geschichten vorzulesen, Rätsel zu lösen, gemeinsam zu spielen. Von den Kindern gemalte Bilder oder schriftliche Aufgaben werden ausgetauscht.

Diese Online-Treffen sind eine wunderbare Sache, denn sie helfen nicht nur beim Lernen, sondern erhalten und festigen auch das gute, herzliche Verhältnis zwischen Kind und Mentor.
Hinzu kommt ein besonders positiver Nebeneffekt: In der Regel haben wir als MiKibU-Mentoren nur sehr selten Kontakt zu den Eltern unserer Schützlinge, denn in „normalen Zeiten“ treffen die Mentoren ihre Kinder ausschließlich in der Schule. Natürlich finden die Online-Kontakte grundsätzlich über die Eltern und mit deren Einverständnis statt. Dadurch lernen sich so auch Eltern und Mentoren kennen.
Ich will als Beispiel hier von einer besonders freundlichen „Telefon-Begegnung“ berichten:
Einer unserer Mentoren fragte bei der Mutter seines Förderkindes an, ob und wie er jetzt in der Corona-Zeit bei der Bewältigung der schulischen Aufgaben helfen könne. Die Mutter bedankte sich sehr liebenswürdig, erklärte aber, sie brauche zurzeit keine Hilfe, es ließe sich alles gut im Familienkreis regeln. Bei der Verabschiedung fragte sie: „Ich weiß ja, dass Sie ein älterer Herr sind. Gibt es denn umgekehrt eine Möglichkeit, wie ich Sie unterstützen kann? Ich würde sehr gerne für Sie einkaufen gehen oder andere Dinge erledigen.“

Ich finde es großartig, welche Ressourcen diese schwere Corona-Krise in uns allen weckt, mit wie viel Hilfsbereitschaft und Fantasie sich unsere ehrenamtlichen Helfer für ihre MiKibU-Kinder engagieren.

Christiane Müller
MiKibU-Vorstand

 

Vom Fotoapparat an die Nähmaschine

Elke Moorkamps Fotos kennen Viele, ob die Kuscheltiere in früheren Programmheften, die Möppi-Kalender, die bei uns in der FBS hängen, Titelfotos wie auf dem aktuellen Programm z.B.. Zur Zeit ist ihr Laden in der Kölner Südstadt geschlossen.

Nebenan in  Ihrer Nachbarschaft wohnt eine Ärztin. Als diese ihr erzählte, dass sie und ihre Kolleg/ innen in der Praxis ohne Mundschutz arbeiten, legte sie sofort los und wechselte an die Nähmaschine. " Ich kann eigentlich gar nicht gut nähen, aber es gibt ja viele Anleitungen im Netz. Ich habe mir Schrägband bestellt und einen alten Kissenbezug genommen und losgelegt." Die Ärztin nebenan hat probiert und noch Verbesserungsideen beigesteuert......

Auch in unserer FBS legen die Kolleginnen, die nähen können nun los...

 

Balkon-Yoga

Der Balkon gegenüber...

 

… in meinem Wohnkarrée verwandelt sich ein Balkon gegenüber allmorgendlich in ein Yogastudio. Mutter, Vater, zwei Kinder – um 8.30 Uhr ist es soweit. Ich freue mich jeden Morgen, wenn die vier in sportlichem Outfit aus der Balkontür treten, sich strecken, räkeln, dehnen. Und irgendwann im „Herabschauenden Hund“ oder der "Baumhaltung" verharren. 

 

Der kurze sportliche Einstieg in den Tag scheint die Laune zu heben – die vier machen einen zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck. Zumindest am Morgen. Aber mit solch einem gelungenen Start in den Tag ist ja vielleicht schon viel gewonnen und vielleicht steht dann auch der Rest des Tages unter einem guten, entspannten Stern. Wer weiß...

 

Nicht zuletzt fühle ich mich selbst animiert, meinen Körper mal wieder in Bewegung zu bringen. Die Yogamatte habe ich schon aus dem Schrank geholt und neben die Balkontür gestellt. Ob ich mich traue, morgen einfach mal mitzumachen...?

 

Von unserer Kollegin Anne Wixforth  im Homeoffice in Köln

Gott vertrauen in der Zeit der Corona Epidemie

Gott hat die Ewigkeit in alles hineingelegt“ (Kohelet 3, 11)

Gott vertrauen in der Zeit der Corona-Epidemie

Wenn der außerordentliche Vers aus dem Weisheitsbuch KOHELET in mir Annahme findet, zunächst im Geist, dann, je mehr in allem aus Leben, Lieben, Krankheit, Leiden, Sterben bis in den Tod, dann ist es auch daran, in der Corona-Epidemie danach zu suchen, mit allen Kräften des Denkens und der Sinne, wie in alledem Gott zu finden ist?

Es ist viel zu früh, hier zu einer Prognose zu kommen, die das WIE fixiert, da ist Demut nötig.

Abwegig scheinen mir alle apokalyptischen Gewissheiten zu sein, die gegenwärtig kursieren, in Richtung von Strafe Gottes, Menschheitsdämmerung, Weltenende.

Gott ist treu, das ist die Mitte der Heiligen Schrift.

Mir erscheint wesentlich, wirklich täglich zu beginnen in der geistlichen Übung, die ein Leben lang dauert, Gott wirklich zu vertrauen, dass Gott wirkt in allem und in allem und in allen, geheimnishaft, aber lebendig DA!

Gott, Du absoluter Grund unseres Seins. So kann das tägliche Beten beginnen.

Und daraus, aus diesem Vertrauen, in der suchenden Anwendung unserer Sinne, in die diskrete Bewegung des Gott Findens zu gelangen.

Wahren und wahrnehmen, wie Gott uns zur Mitarbeit in der einen Aktion, die das Universum ist, einbezieht.

Das betrifft viele von uns jetzt neu, in der Einschränkung der Epidemie –und die Frage wird neu wach: Wer bin ich, wenn ich nicht mehr tun kann, was ich sonst jahraus, jahrein und Tag für Tag gewohnt war, zu tun?

Ist es, wenn ich nun erkranke, möglich, wie es Ignatius von Loyola in seinen SATZUNGEN unter Nummer 272 schreibt, die Krankheit nicht weniger als die Gesundheit als ein Geschenk zu erfahren ins je MEHR GOTTES? Denn weder Krankheit noch Gesundheit sind die allererste und allerletzte Wirklichkeit.Und,so gut gemeint es ist, wenn täglich der Mantrasatz erfolgt: „Bleiben Sie gesund!“ Wenn dies zum „Goldenen Kalb“ wird, dann sitzen wir einem Götzen auf.

In allen Ängsten gerade kann dieses MEHR an Vertrauen dagegen, dass Gott in allem lebt und wirkt, auch durch den Virus hindurch, mich zu größerer Gleichmut bewegen, die alles andere als Gleichgültigkeit ist.Ich kann dann in das Folgende finden:

Bete, als hinge alles von dir selbst ab. Handle, als hinge alles von Gott ab.

Diese Spannung aber ist immer wieder täglich in einen Unterscheidungsprozess zu bringen, was jetzt im Beten von mir zu verantworten ist, was ich in meinem Einsatz für das Leben in allen Zusammenhängen Gott überlassen darf, kann, letztlich muss. Darin kann Frieden einkehren –an jedem Abend des Tages, im Leben von Tag zu Tag. Ich werde großmütig und relativiere meine Fixierungen auf meine Leistungen. Was ich tue ist immer sekundär im Vergleich zu meiner von Gott her immer je größer geschenkten Einheit. Diese Einheit in Gott im Geist, der mir im Mitgehen des Weges Jesu göttlich wird. In meinen Ängsten, meinen Verdunkelungen, meinem Hader und Zweifeln, meinem Unvertrauen in meinem Vertrauen je MEHR zu erahnen; darin bin ichder unendlich geliebte Mensch in der Kirche der Menschheitsfamilie, in der Gemeinschaft der Lebenden und Verstorbenen. Ich vertraue Dir Gott allbarmherzig. Gott DU mein Alles.

Ich überlasse es Dir, Gott, wofür ich mich jetzt einsetzen soll. Ich bete mit weit geöffneten Armen, dass ich meinen Einsatz jetzt finde in der Zeit der Epidemie, im dienenden Handeln, im aufrichtenden Wort, im hörenden Beten. Ich binde mich nicht an meine Aufgabe, als wäre ich völlig ihr untertan.

Mein innerster Kern lebt aus der tief-weiten Gottverbundenheit, in der ich ein immer liebenderer Mensch werden kann im alltäglichen Dienst in der EINEN UNIVERSALEN AKTION GOTTES, in der auch Corona nur ein Teil ist.

In eine HAIKU poetisch gebracht:

Gott allein erhält

und lädt uns zum Mittun ein

aus Vertrauen ganz

Markus Roentgen ist Referent für Spiritualität und Exerzitien, beim Erzbistum Köln

Zurück

Gitarrenkurs für Anfängerinnen und Anfänger startet im September

Beginn 01.09.2020 Jeweils Dienstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

»Aller Anfang ist schwer?« Doch ist das Interesse am Gitarre spielen erst einmal entflammt, kommt der Rest schon von allein. Zeit, Geduld und Beharrlichkeit tragen zur Verbesserung Ihrer Fähigkeiten bei!
Bei uns können Sie mit Gleichgesinnten gemeinsam musizieren und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Zurück