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"...eine Stelle im Herzen, da blüht nichts mehr..."

Fotoausstellung von Christel Plöthner zu Mehrwar - Bethlehemer Frauenhaus vom 25. November bis 16. Dezember

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So ist es auch mit den Fotografien von Christel Plöthner. Auf den ersten Blick zeigen sie einfach Frauen und Kinder unterschiedlichen Alters im Bethlehemer Frauenhaus. Scheinbar ganz alltägliche Situationen sind darunter, von der Kamera beiläufig eingefangen. Das ist die eine, die sichtbare Wahrheit. Tatsächlich versuchen diese Frauen und Kinder, sich ein Stück Normalität zurück zu erobern. Die Fotografien zeigen, welche Anstrengung und Entschlossenheit sie dieser "Alltag" kostet.

 

Christel Plöthner ist Fotografin in Köln. Seit 2001 beschäftigt sie sich intensiv mit der Lebenssituation der Menschen in Bethlehem. In diesem Rahmen entstanden die Fotografien der Ausstellung. Für ihre Arbeiten zu Bethlehem wurde sie mit dem Hans-Jürgen Wischnewski-Preis in Köln geehrt.

 

Die Ausstellung ist von Montag-Donnerstag von 9:00-13:00 Uhr geöffnet.

Besichtigung außerhalb dieser Öffnungszeiten auf Anfrage möglich.

 

Rahmenprogramm

 

Vernissage

Eröffnung der Ausstellung im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Die Eröffnungsrede hält Manfred Kock, Alt-Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und ehem. Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Mit Improvisationen der Akkordeonistin Ute Völker zu den Fotografien und dem Thema Gewalt gegen Frauen.

 

Do. 25.11.2014, 18:00 - 19:30 Uhr

Sozialdienst kath. Frauen e.V. Remscheid

Theodorstr. 8, 42853 Remscheid

 

 

„Irgendwann kommst du dir selbst vor wie der letzte Dreck“

Häusliche Gewalt gegen Frauen in der Mitte der Gesellschaft

Karin Heier

Prof. em. Dr. Sabine Scheffler (angefragt)

 

"Irgendwann kommst du dir selbst vor wie der letzte Dreck. Keine Selbstachtung, keine Energie, nur noch Angst", so Ivana, eine Geschäftsfrau, über die Auswirkungen erlebter Gewalt. Häusliche Gewalt kommt vor, quer durch alle Gesellschaftsschichten. Aber sie wird tabuisiert, besonders im bürgerlichen Umfeld. Es gibt viel zu verlieren.

Wie entsteht diese Gewalt? Welchen Verlauf nimmt sie? Wie entwickelt sich das familiäre Klima und was für Auswirkungen hat sie für die Opfer, aber auch für Täter und Kinder? Diese Fragen und auch die Möglichkeit von Lösungen werden sowohl aus der Perspektive der täglichen Beratungserfahrung als auch aus der Sicht der Forschung und Therapie erörtert.

Karin Heier ist Koordinatorin des SkF-Frauenhauses in Remscheid.

 

Prof. em. Dr. Sabine Scheffler war Professorin für Sozialpsychologie und Methoden an der Fachhochschule Köln mit dem Forschungsschwerpunkt Geschlechterverhältnisse in Organisationen, Frauenhausarbeit, Menschenhandel, Krisen- und Trauma-Arbeit.

 

Do. 04.12.2014, 18:00 - 19:30 Uhr

Sozialdienst Kath. Frauen e.V. Remscheid

Theodorstraße 8, 42853 Remscheid

 

 

Gewalt gegen Frauen – in der Bibel?

Erfahrungen und Wege biblischer Frauen

Gertrud Brück-Gerken

 

Die Bibel erzählt von der Beziehung zwischen Gott und Menschen. Gleichzeitig wird vom Miteinander der Menschen berichtet, wobei es oft wenig heilig und ziemlich menschlich zugeht. Erstaunlich, dass Gott mit allen Menschen ist, mit den Guten und mit den Bösen. So kann man in der Bibel Lösungsvorschläge zum Leben entdecken.

Im Alten Testament und ebenso im Neuen Testament wird mehrfach von physischer wie auch psychischer Gewalt gegenüber Frauen berichtet.

Einige dieser Geschichten werden genauer betrachtet. Dabei werden die biblischen Frauen im Mittelpunkt stehen, die ihren eigenen Weg suchen, damit das Leben für sie lebenswert ist. Um dieses Thema aufzuschließen, wird es in der Veranstaltung verschiedene Formen des Herangehens an diese Texte und den Erfahrungen der Frauen geben, von denen berichtet wird.

 

Do. 11.12.2014, 18:00 - 19:30 Uhr

Sozialdienst Kath. Frauen e.V. Remscheid

Theodorstraße 8, 42853 Remscheid

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