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Wozu noch Welt?

Aufzeichnungen aus dem Ghetto Lodz von Oskar Rosenfeld. Lesung und Musik mit Rolf Becker und Jakob Schatz im Rahmen der Ausstellung "Deportiert ins Ghetto. Die Deportationen der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Lodz)"

Oskar Rosenfeld, 1885 in Koryčany (Tschechien) geboren, war im beginnenden 20. Jahrhundert ein angesehener Journalist, Romancier und Literaturkritiker. Er studierte Kunstgeschichte und Philologie in Wien und machte während des Studiums die für ihn prägende Bekanntschaft mit Theodor Herzl. Rosenfeld beschäftigte sich intensiv mit der jüdischen Kultur und fragte nach dem Wesen einer eigenständigen jüdischen Literatur.

 

Im November 1941 wurde Rosenfeld in das Getto Łódź /Litzmannstadt deportiert. Im Verborgenen schrieb er sein Tagebuch, das unter dem Titel „Wozu noch Welt. Aufzeichnungen aus dem Getto Lodz“ von Hanno Loewy herausgegeben wurde. Oskar Rosenfeld wurde im August 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht.

 

Rolf Becker, 1935 in Leipzig geboren, ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Jakob Schatz ist Geiger beim Sinfonieorchester Wuppertal und Mitglied im Wuppertaler Streichertrio.

 

Datum: 15. November 2015

Uhrzeit: 17 Uhr

Ort: CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal

Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid in Zusammenarbeit mit der CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche) und der Stadtsparkasse Wuppertal

Eintritt: 5,00 Euro

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung finden Sie unter www.alte-synagoge-wuppertal.de.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung: Tel: 0202 49583-17, E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de.

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