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Was bringt der neue Papst? Perspektiven zur Amtsführung

Das vor einigen Tagen veröffentlichte Grundsatzinterview mit Papst Franziskus ist eine deutliche Wegmarke für den sich von Beginn an abzeichnenden Reformkurs.

Papst Franziskus hat mit seiner Güte und seiner unkonventionellen Amtsführung im Handumdrehen die Herzen vieler Menschen gewonnen und hohe Erwartungen geweckt. Noch als Kardinal hat er kurz vor der Papstwahl Reformen angemahnt und eine Kirche gefordert, die über sich selbst hinaus „an die existenziellen Enden der Erde“ geht. Nach einem halben Jahr zeichnen sich Profil und Schwerpunkte seiner Amtsführung deutlicher ab. Wo ist ein nachhaltiger Wandel feststellbar? Wie ist dieser zu bewerten? Wird der Papst seine Vision einer „armen Kirche“ konkretisieren und auch durchsetzen können? Haben seine Reformansätze eine Chance gegen einen starken Verwaltungsapparat und eine „mondäne“ Kirche – wie er die am Besitzstand haftende Kirche nennt, die „in sich, von sich und für sich lebt“?

Der Referent Stefan von Kempis ist Redakteur und stellvertretender Leiter von Radio Vatikan. Er hat den Wechsel von Benedikt XVI. zu Franziskus miterlebt und die Entwicklungen unter Papst Franziskus aus nächster Nähe verfolgen können. In seinem aktuellen Buch zeichnet er den Weg des argentinischen Jesuiten Jorge Bergoglio zum römischen Bischofsstuhl nach und beschreibt facettenreich seine Persönlichkeit und die Aufgaben, die er lösen muss.

 

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe "Septembergespräche 2013" in Kooperation mit dem Dekanatsrat Remscheid und dem Flair Welt-Laden Lüttringhausen. Der Eintritt ist kostenlos.

Do., 26. September 2013, 20.00 Uhr

Kulturzentrum Klosterkirche

Klostergasse 8, Remscheid-Lennep

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