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LOVE AND HATE. Schwestern

Silvia Munzón López und Marina Matthias lesen am 7. April Texte über Geschwisterbeziehungen. Annette Rettich spielt dazu Cello.

Unzertrennbar, schwesterlich vereint, durch Eifersucht und tiefen Schmerz zerstritten: Schwestern kennzeichnet eine außerordentliche Beziehung, die – trotz Brüche oder auch vermeintlicher Abbrüche – lebenslang, ja über den Tod hinaus verbindet – eine Beziehung, die ewig währt und aufgrund ihrer Besonderheit über die Epochen hinweg zu Literatur wird: die mutige, zornige Jüngere, die vernünftige, zaudernde Ältere. Von allen Familienbeziehungen ist die Schwesterbeziehung am stärksten von Konkurrenz geprägt: zu nah, zu sehr wie ich selbst, daher durchschaubar. Wie sonst könnte sie zur intimsten Feindin und schlimmsten Rivalin werden?


Die Schauspielerinnen Silvia Munzón López und Marina Matthias sowie die Cellistin Annette Rettich begeben sich auf Spurensuche dieser Zweierbeziehung und treffen in Texten unterschiedlicher Autorinnen und Autoren auf Schwestern, die sich hassen und bekämpfen, beargwöhnen und misstrauen, die sich bewundern und beneiden, sich mit Sehnsucht erwarten. Manchmal sind sie sogar engste Vertraute.

 

Termin: Sonntag, 7. April 2019, 17:00 Uhr, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal, Eintritt 8,00 Euro (Die Karten erhalten Sie im Vorverkauf bei wuppertal-live und an der Abendkasse).

 

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. Gruppe Wuppertal (GEDOK)

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