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Schmerz und Ritual. Religion und Kunst

Die Erfahrung von Schmerz hat insbesondere bei Initiationsriten eine spirituelle Bedeutung und steht, auch wenn es Paradox anmutet, in Verbindung mit dem Gefühl von Glück.

Vor allem indigene Kulturen kennen zahlreiche Praktiken, bei denen Schmerz eine zentrale Rolle spielt.

 

Das Christentum und der Islam, aber auch andere Religionsgemeinschaften wissen um die Erfahrung des Schmerzes im Ritual als Läuterung, die zur Buße der irdischen Sünden im Diesseits führt. Auf die Verbindung von Schmerz und Ritual trifft man auch außerhalb des Religiösen wie zum Beispiel beim Piercing und Tätowieren. Warum lassen Menschen freiwillig Schmerzen über sich ergehen und finden gar Lust oder Genugtuung darin?

 

Prof. Dr. Klaus-Peter Köpping, emeritierter Professor für Anthropologie der Universität Heidelberg und Senior Berater des Internationalen Forschungszentrums „Interweaving Performance Cultures“ an der Freien Universität Berlin, stellt aus komparativer, also religionenübergreifender Sicht typische Initiationsrituale der Vormoderne und auch unserer modernen Gesellschaftsformen vor, um in einem zweiten Schritt den Blick auf die Verschränkung von Schmerz und Ritual in der Kunst nachzugehen.

 

 

Mo. 30.09.2013, 19.30 Uhr, Eintritt: 3 Euro

Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal

 

Die Ausstellung ist vom 23. September bis zum 9. Oktober 2013 zu besichtigen.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung:

Tel: 0202 49583-17

Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

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