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Offene Wunden heilen

Diplom-Psychologe Hans-Joachim Görges erklärt am 2. März im Clemenszentrum Solingen, wie moderne Traumatherapie bei belastenden Erfahrungen helfen kann.

Die neueren Ansätze der Traumatheorie sind nicht nur für die Arbeit mit Menschen nützlich, bei denen erwiesenermaßen Traumatisierungen vorliegen. Diese neue Brille ermöglicht einen klaren Blick auf Wachstum und Integrationsfähigkeit bei uns allen. Und das anscheinend so komplizierte Modell der Dissoziation ist eigentlich ganz einfach und macht so den pädagogischen Alltag um einiges leichter und schafft eine neue Basis auch für Beratung und Therapie! Heraus kommen einfache Ideen für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Hintergrund einer ressourcenorientierten traumapädagogischen Haltung.

Im Vortrag geht es in allgemeinverständlicher Art und Weise um die Grundlagen und Grenzen persönlicher Verarbeitungsmöglichkeiten. Die Themen Schuld und Vergebung können der Verarbeitung im Weg stehen oder hilfreich genutzt bzw. gelöst werden. Sie begegnen uns sowohl bei den Betroffenen als auch in deren Umfeld und in gesellschaftlichen Zuschreibungen.

 

Am Montag, 2. März, spricht Hans-Joachim Görges von 19 bis 21.15 Uhr im Clemenszentrum, Goerdelerstraße 80, 42651 Solingen. Der Vortrag ist gebührenfrei.


Hans-Joachim Görges ist Diplom-Psychologe, Supervisor (SG), Lehrtherapeut der Systemischen Gesellschaft (SG), Therapeut (HPG) und Fachautor. Im institut berlin ist er Co-Leitung und unter anderem Dozent in der Weiterbildung »Ressourcenorientierte Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung«. Weiterhin hat er Erfahrungen mit verschiedenen therapeutischen Verfahren gesammelt. 

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