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Mensch sein – Christ sein

Eine Fortbildung für Mitarbeitende aus allen Bereichen des Klinikverbundes St. Antonius und St. Josef sowie interessierte Personen.

Was bedeuten Gott und Glaube im Krankenhausalltag? Dieser Frage widmen sich Experten in einer dreitägigen Fortbildung. Die Tage können auch einzeln gebucht werden. Sie richten sich an Mitarbeitende aus allen Bereichen des Klinikverbundes St. Antonius und St. Josef sowie an interessierte Personen.

Die dreiteilige Fortbildung ist einzeln buchbar und wird von Michael Begerow-Fischer begleitet. Michael Begerow-Fischer hat Katholische Theologie in Tübingen und Nijmegen studiert und arbeitet in der Klinikseelsorge im Helios-Universitätsklinikum Wuppertal. Außerdem lehrt er in der Akademie für Gesundheitsberufe an der Vogelsangstraße und unterrichtet dort Themen, in denen sich Pflege und Therapie mit Ethik und Spiritualität berühren.

 

Kursgebühr: 105 € je Veranstaltung. Für Mitarbeitende aus allen Bereichen des Klinikverbundes St. Antonius und St. Josef sowie Personen, die sich über das Katholische Bildungswerk anmelden, ist die Fortbildung gebührenfrei.

Information und Anmeldung:

Katholisches Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid, Telefon 0202 495830

E-Mail anmeldung@bildungswerk-wuppertal.de

 

Gottesbilder: Warum lässt Gott dieses Leid zu?

Auch wenn die medizinische Forschung enorme Fortschritte in der Heilung von Krankheiten und Linderung von Schmerzen gemacht hat und weiterhin macht, ist das Krankenhaus ein Ort, an dem das Pflegepersonal, behandelnde Ärzte, Angehörige und Patienten mit existentiellem Leiden und spiritueller Not konfrontiert werden. Einer existentiellen Verzweiflung kann in der Regel nicht wirksam medikamentös begegnet werden. Vielmehr muss Leiden multidimensional betrachtet werden.

Wie ist dies im Klinikalltag möglich? Welche Kraft können Mitarbeitende von Krankenhäusern in christlicher Trägerschaft für sich und ihre Arbeit aus ihrem Glauben schöpfen? Welche Antworten können sie auf die Frage finden, warum Gott solch ein Leid zulässt? Wie können sie Menschen in existentieller Verzweiflung »mit-menschlich« begleiten und spirituell unterstützen?

Dr. Anna Janhsen ist Referentin für ethische und religiöse Bildung in der Pflege beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und hat an der Medizinischen Fakultät im Rahmen des Interdisciplinary Program Health Science (IPHS) bei Frau Prof. Dr. Christiane Woopen (Forschungsstelle Ethik) an der Universität zu Köln promoviert.

Termin: Dienstag, 24. März 2020, 9.30 – 16.45 Uhr, Petrus-Krankenhaus, Verwaltungsgebäude, Carnaper Straße 55, 42283 Wuppertal
Veranstaltungs-Nr. 7300006

 

 

Christliches Menschenbild: Was heißt das eigentlich im Klinikalltag?

Urmenschlich ist der Wunsch, gesund zu bleiben, und die Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Der rasante Fortschritt in der biomedizinischen Forschung scheint der Erfüllung dieses Wunsches näher zu kommen. Nicht erst in Zukunft, sondern bereits jetzt vermag die Medizin – mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Robotik – Krankheiten präzise zu diagnostizieren und weitestgehend erfolgreich zu bekämpfen.

Diese Errungenschaften und Entwicklungen im Gesundheitssystem haben Auswirkungen auf unser Menschenbild. Krankheit, Tod, Trauer und Zweifel sind aus dieser Perspektive nicht (mehr) Teil unseres Menschen-Seins. Wie steht diese Entwicklung innerhalb der Medizin und des Gesundheitssystems in Verhältnis zu einem christlichen Menschenbild und welchen Einfluss hat sie auf uns Menschen als Beziehungswesen und Ebenbild Gottes?

Prof. Dr. theol. habil. Dr. med. Doris Nauer, Studium der Katholische Theologie und der Humanmedizin, lehrt Pastoraltheologie und Diakonische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Seit 1992 ist sie als Referentin tätig für katholische und evangelische pastorale Mitarbeiter/innen sowie für das (Leitungs)Personal von Altenheimen, Hospizen, Krankenhäusern in kirchlicher, verbandlicher und Ordensträgerschaft.

Termin: Donnerstag, 18. Juni 2020, 9.30 – 16.45 Uhr, Petrus-Krankenhaus, Verwaltungsgebäude, Carnaper Straße 55, 42283 Wuppertal

Veranstaltungs-Nr. 7300007

 

 

Organisationseinheit Krankenhaus: christlich und wirtschaftlich – ein Widerspruch?

Krankenhäuser in katholischer Trägerschaft müssen – wie städtische und Universitätskliniken – wirtschaftlich arbeiten. Provokant formuliert: Nicht die Zeit, die ein Arzt, eine Schwester oder ein Pfleger aufgewendet hat, um einen Menschen im Sterben liebe- und respektvoll zu begleiten, zählt in der Jahresbilanz, sondern Umsatzerlöse, steigende Patientenzahlen, Jahresüberschüsse – schwarze Zahlen.

Inwieweit steht ein christliches Selbstverständnis in Widerspruch zu einer auf Wachstum und Gewinn ausgerichtete Wirtschaftsweise? Welche Erwartungen haben Mitarbeitende an ihren katholischen Arbeitsgeber und wie kann dieser Bedingungen und Strukturen schaffen, dass sich sowohl Mitarbeitende als auch Patienten und Angehörige diesem Selbstverständnis entsprechend aufgehoben fühlen?

Dr. Klaus Klother ist Direktor des Instituts für christliche Organisationskultur in Dortmund und u.a. zuständig für die Förderung christlicher Werte in sozialen Unternehmen und Organisationen.

Termin: Dienstag, 25. August 2020, 9.30 – 16.45 Uhr, Petrus-Krankenhaus, Verwaltungsgebäude, Carnaper Straße 55, 42283 Wuppertal

Veranstaltungs-Nr. 7300008

 

 

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