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Lesung und Vortrag

Bei den Schülers: Heute ist Premiere! Die Bedeutung Friedrich Schillers für die Emanzipation der Juden

Die Familienbiografie der Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) ist das Verbindende der Veranstaltungsreihe "Bei den Schülers", die das Kath. Bildungswerk in Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge im Rahmen der Jüdischen Kulturtage anbietet.

 

Mit Prof. Dr. Andreas Kilcher, Julia Wolff (Foto) und Gregor Henze.

 

Die Familie Schüler repräsentiert eine jüdisch-deutsche Familie auf der Schwelle der Akkulturation und Assimilation: Sprach der aus dem Westfälischen "migrierte" Aron Schüler (1825-1897) deutsch noch mit jiddischem Tonfall und Einsprengseln, so scherte er sich um jüdische Vorschriften doch nur so viel, wie es ihm persönlich richtig und wichtig erschien. Seine aus dem Süddeutschen stammende, kultivierte Frau war eine Liebhaberin der Werke Heinrich Heines, Johann Wolfgang von Goethes und Friedrich Schillers. Die Söhne besuchten katholische Internate, eine Tochter heiratete einen Opernsänger (nicht-jüdisch), die jüngste – eben Else Lasker-Schüler – sollte sich später den jungen Berliner Bohèmekreisen der Expressionisten anschließen.

 

Datum: 26. Februar 2015

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 Wuppertal

Eintritt: 5,00 Euro

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid. In Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und mit großzügiger Unterstützung von Wilhelm Erfurt.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Katja Schettler, Mitarbeiterin des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid, zur Verfügung:

Tel: 0202 49583-17; E-Mail: schettler@bildungswerk-wuppertal.de

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