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Lesung zur Finissage der Ausstellung »daheim ist am schönsten«

++abgesagt++ Silvia Munzón López liest am 23. März im Katholischen Stadthaus aus verschiedenen Werken. Dazu spielt Annette Rettich Cello.

Die Reihe Über die Welt und Gott rückt in 2020 das Thema Heimat in den Mittelpunkt unterschiedlicher Veranstaltungsformate. In Vorträgen und Gesprächen, in einer Ausstellung und Lesungen fragen wir, was Heimat im 21. Jahrhundert bedeuten kann. Welchen Heimatbegriff benutzen wir und welche Haltungen und Handlungen lassen sich von diesem ableiten? Inwieweit kann die Auseinandersetzung mit Heimat Ausgangspunkt für die Frage nach einem gelingenden Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Heimaten sein?


Stadt_Land_Dorf. Heimatidyllen

Finissage der Ausstellung »daheim ist am schönsten«

Lesung und Musik mit Silvia Munzón López und Annette Rettich (Cello)

Montag, 23. März 2020, 19 Uhr, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal, Eintritt 6 Euro


Ländliche Regionen gelten als strukturschwache Gegenden – junge Erwachsene gehen in die Städte, auf dem Land bleiben die Alten und diejenigen, die für sich in den Ballungsräumen keine Perspektiven sehen. Dörfer »sterben«, Gebäude und ihre Bewohner verschwinden. In der Abwesenheit werden sie zu Projektionsflächen für die Sehnsucht nach dem unwiederbringlich Verlorenen. Doch es gibt auch eine Gegenbewegung: Akademiker/innen, Kreative um die 30, 40 Jahre verlassen ihr urbanes Umfeld, ziehen in den ländlichen Raum, gründen Wohnprojekte, suchen Gleichgesinnte – suchen eine neue Beheimatung.
Rückkehrer, Dagebliebene und Zugezogene sind die Protagonist/innen in »Das Kaff« (Aufbau Verlag 2018) von Jan Böttcher, »Das Dorf« (Rowohlt Verlag 2017) von Katrin Seddig und »Wir leben hier, seit wir geboren sind« (Eichborn Verlag 2017) von Andreas Moster. Das Leben auf dem Land, im Dorf, fernab der hektischen Metropolen, ist nur vordergründig beschaulich, ruhig und friedvoll – nah an der Natur und dem Ursprünglichen.
Silvia Munzón López und Annette Rettich (Cello) geben diesen vermeintlichen Idyllen mit Brüchen ihre Stimmen und schaffen so einen Erzähl- und Klangraum für Heimat in ihrer Widersprüchlichkeit.


Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal / Solingen / Remscheid in Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen und der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. Gruppe Wuppertal (GEDOK)

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