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Lektüren von Glücksrittern, Überfluss und Geldverschwendern

Maresa Lühle und Konstantin Rickert lesen am Sonntag, 29. September, aus Romanen von Ulrich Peltzer, Alexander Schimmelbusch und Konstantin Rickert.

Schon 1903 beschreibt Georg Simmel den Grundkonflikt modernen Lebens als den Anspruch des Individuums, die Selbständigkeit und Eigenart seines Daseins gegen die Übermächte der Gesellschaft zu bewahren.

Wie lebt es sich über 100 Jahre später? In welchen Widersprüchen bewegt sich der Mensch der 10er Jahre des 21. Jahrhunderts? Hat sich der einzelne komplett in den Machtbezügen der Weltwirtschaft aufgelöst?


Literatur vermag, sich unterschiedliche Lebenswelten anzuverwandeln und zu erzählen, wie Menschen aus welchen Motivationen heraus handeln und in Beziehungen zueinander treten. Investmentbänker, Sales Manager und Risikoberater sind die Protagonisten in den Romanen »Das bessere Leben« (©S.Fischer Verlag 2015) von Ulrich Peltzer, »Hochdeutschland« (©Klett-Cotta Verlag 2018) von Alexander Schimmelbusch und »Der Wal und das Ende der Welt« (©S.Fischer Verlag 2019) von John Ironmonger. In deren Welten tauchen Maresa Lühle und Konstantin Rickert ein, begegnen Geld im Überfluss, erfahren die Macht des Marktes und versuchen, Lebensentwürfe neu zu denken.

 

Sonntag, 29. September 2019,, 17 Uhr

Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Straße/Ecke Laurentiusstraße 12, 42103 Wuppertal

Der Eintritt kostet 6 Euro

 

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal / Solingen / Remscheid in Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen und der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. Gruppe Wuppertal (GEDOK)

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