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Flüchtlingsboot in Solingen

Veranstaltungsreihe: Vom 1. bis 13. März steht das Boot des Erzbistums Köln in der Kirche St. Joseph, Solingen-Ohligs.

Das sieben Meter lange und 800 kg schwere Flüchtlingsboot wurde vor einigen Jahren von der maltesischen Armee bei einem Rettungseinsatz beschlagnahmt. Libysche Schleuser versuchen in solchen primitiven Holzbooten bis zu 100 Menschen über das Mittelmeer zu bringen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen.

 

Das Erzbistum Köln hat das Boot 2016 erworben und nach Köln geholt. Rainer Maria Kardinal Woelki feierte damals die Fronleichnamsmesse mit dem Boot als Altar auf dem Roncalliplatz. „Wir wollen den Menschen auf der Flucht deutlich machen, dass Christus sich so mit ihnen identifiziert, dass er mit ihnen im Boot sitzt. Sie sollen hier bei uns eine neue Lebensperspektive gewinnen“, erklärte der Erzbischof.

 

Das Boot ist nun auf die Reise gegangen und wird an verschiedenen Orten im Erzbistum Köln an unsere Menschlichkeit appellieren und an das Schicksal derer erinnern, die vor Verfolgung, Krieg, Terror und Perspektivlosigkeit aus ihrer Heimat geflohen sind und noch immer fliehen. Solingen ist die zweite Station des Bootes außerhalb Kölns.

 

Die Pfarreiengemeinschaft Solingen-West begleitet die Anwesenheit des Bootes in der Kirche St. Joseph mit einem Programm aus Gottesdiensten, Vorträgen, Theater, Musik und Begegnungen. Parallel wird die Installation „Mare Nostrum“ der iranischen Künstlerin Zahra Hassanabadi präsentier. In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Solingen wird außerdem eine Fotoausstellung mit Portraits Solinger Jugendlicher und ihren Texten zum Thema „Menschlichkeit“ gezeigt.

 

Das Programm zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der www.kath-solingen-west.de nachzulesen. 

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