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Ein Leben für den Frieden

Lesung und Gespräch mit Sumaya Farhat-Naser und Schülern des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums am 21. November in der CityKirche Elberfeld.

Sumaya Farhat-Naser wurde im Jahr der israelischen Staatsgründung (1948) geboren. Aufgewachsen in einer christlich geprägten Familie besuchte Sumaya Farhat-Naser ein deutsches Internat nahe Bethlehem, widersetzte sich den Konventionen wie einer frühen Heirat, ging nach dem Abitur zum Studium nach Deutschland und promovierte von 1979 bis 1982 in Hamburg. Als Biologin kehrte sie in ihre Heimat zurück – einer Heimat, deren Alltag von Diskriminierungen, Unterdrückungen und Gewalt bestimmt ist.

Sumaya Farhat-Naser weigert sich, in Freund-Feind-Schablonen zu denken. Sie setzt sich für den Dialog zwischen Juden und Palästinenser ein, engagiert sich mutig für den Frieden, kämpft gegen die israelische Besatzungspolitik und für eine Demokratisierung der palästinensischen Gebiete. Sumaya Farhat-Naser war die erste Palästinenserin, die öffentlich mit israelischen Frauen über einen möglichen Frieden diskutierte. Auch als der Alltag immer schwieriger wurde und sie nur noch wenig Bewegungsfreiheit hatte, hielt sie den Dialog mit ihren israelischen Mitstreitern und Mitstreiterinnen aufrecht.

Für ihr Engagement erhielt Sumaya Farhat-Naser gemeinsam mit der Israelin Gila Svirsky 2002 vom deutschen PEN-Zentrum die Hermann-Kesten Medaille, 2011 wurde Sumaya Farhat-Naser mit dem AMOS-Preis der Offenen Kirche ausgezeichnet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hält sie regelmäßig Vorträge über ihr Engagement als Friedensaktivistin, stellt ihre Bücher vor und berichtet über die Lage in Palästina.

 

Am Donnerstag, 21. November 2019, 19 Uhr, diskutiert Sumaya Farhat-Naser in der CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 1, mit Oberstufenschülern des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums.

Der Eintritt kostet 6 Euro.

 

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal / Solingen / Remscheid in Kooperation mit dem Carl-Fuhlrott-Gymnasium, der CityKirche Elberfeld (Alte reformierte Kirche), dem Literaturhaus Wuppertal e.V. und der Buchhandlung v. Mackensen.

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