Angebote in Ihrer Nähe

Veranstaltungssuche

Volltextsuche

Dreißig Jahre Krieg

Silvia Munzón López, Julia Wolff und Marco Wohlwend lesen am 23. September aus dem Roman »Tyll« von Daniel Kehlmann, dessen Hauptfigur durch das vom Krieg verwüstete Land zieht.

Von einem, der auszog, dem Tod zu widersagen

Vor 400 Jahren brach der Dreißgjährige Krieg aus – ein Krieg der Konfessionen und ein Kampf um die Macht in Europa. Texte aus dieser Zeit geben Zeugnis von der Brutalität und Grausamkeit der kriegsführenden Parteien sowie dem Ausmaß der Zerstörung und Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen. Doch was sagt uns dieser Krieg, diese »europäische Katastrophe« (Herfried Münkler) heute?


Daniel Kehlmann schafft in seinem Roman »Tyll« (Suhrkamp 2018) ein historisches Panorama des Dreißigjährigen Krieges, lässt seine zentrale Figur Tyll durch das von den Religionskriegen verwüstete Land ziehen, versammelt um ihn historische und bisweilen seltsame Gestalten. Was historische Wahrheit und was Dichtung ist, verdichtet sich zu einem wortgewaltigen Kunstwerk, das über die Poesie eine Sprache für die Grausamkeit des Krieges findet.


Silvia Munzón López, Julia Wolff und Marco Wohlwend geben Figuren dieses Romans ihre Stimme, verweben diese Stimmen mit Texten aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und entführen so in eine Zeit, die erschreckende Aktualität besitzt.

 

Datum: 23. September 2018

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort: Mirker Bahnhof, Utopiastadt, Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal

Eintritt: 8,00 Euro (Karten im Vorverkauf über Wuppertal-Live.de)

 

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks in Kooperation mit Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. Gruppe Wuppertal (GEDOK) und Utopiastadt.

Den Flyer finden Sie hier.

Zurück