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»Die blinden Flecken der 68er-Bewegung«

Politikwissenschaftler Dr. Wolfgang Kraushaar spricht am Donnerstag, 27. September, in der Buchhandlung von Mackensen über Mythen und Fakten der politischen Bewegung von 1968.

Das Jahr 1968 wird sowohl mit Schlagwörtern wie Aufbruch, Revolte, Emanzipation als auch Totalitarismus, Gewalt, Terror, Wertezerfall assoziiert. Welche Zuschreibungen jeweils dominieren, gibt zumeist Auskunft über denjenigen, der diese Zuschreibung vornimmt. Die Chiffre 68 polarisiert; unterschiedliche politische Lager beanspruchen für sich, Deutungshoheit über den Stellenwert von »68« zu haben. Was bringt uns heute eine Auseinandersetzung mit der 1968er-Bewegung? Wie definieren wir deren Erbe?

Auch nach einem halben Jahrhundert gibt es immer noch offene Fragen, die einer klaren Deutung der 68er-Bewegung entgegenstehen. Die Mythen, die aus dieser Bewegung entstanden, bestehen noch heute ungebrochen. Wolfgang Kraushaar problematisiert die vorherrschenden Deutungsmuster der 68er-Bewegung und betont zugleich, dass unsere Zivilgesellschaft kaum ohne ihre Impulse vorstellbar wäre.

 

Dr. Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, zählt zu den renommiertesten Forschern bundesdeutscher Protestbewegungen und des modernen Terrorismus. Zu den Schwerpunkten seiner Untersuchungen zählt die Auseinandersetzung mit der 68er-Bewegung.

 

Termin: Donnerstag,  27. September 2018, 19:00 Uhr, in der Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Straße 12, 42103 Wuppertal.

Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro erhalten Sie in der Buchhandlung v. Mackensen und an der Abendkasse.

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks in Kooperation mit der Buchhandlung v. Mackensen

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