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Die Weigerung, abstrakt zu denken und konkret zu fühlen

Prof. Samuel Salzborn spricht in der Reihe »…ein Gerücht über die Juden« am 16. September über Antisemitismus als Gegenaufklärung.

Antisemitismus zu erkennen und einordnen zu können, bedarf des Wissens über die unterschiedlichen Ausprägungen von Antisemitismus. Samuel Salzborn subsummiert unter dem Begriff des »globalen Antisemitismus« Formen rückwärtsgewandter, transnationaler Bewegungen, beruhend auf einer Vorstellung völkischer Zusammengehörigkeit und vermeintlicher Solidarität. Darunter fallen bei ihm Judenfeindlichkeit von rechts – vom Nationalsozialismus gespeist, von links – antiimperialistisch und getarnt als Aktivisten für »unterdrückte Völker« besonders der Palästinenser, und von islamischer Seite – als Hass auf Israel und als Verachtung des Judentums.

 

Mittwoch, 16.9.2020, 19.30 Uhr

ityKirche Elberfeld (Alte Reformierte Kirche), Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Eintritt: 5 Euro


Prof. Dr. Samuel Salzborn hat Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft studiert, war von 2012 bis 2017 Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften in Göttingen und hatte von 2017 bis 2019 Gastprofessor für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin inne. Im Dezember 2015 wurde er mit dem Preis des Stiftungsrates der Universität Göttingen in der Kategorie »Wissenschaft und Öffentlichkeit« für den »vorbildlichen Transfer aktueller wissenschaftlicher Themen in eine breite Öffentlichkeit« ausgezeichnet.


Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge, dem Förderverein der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal e.V.


Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften vor Ort.

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