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Die Entstehung einer neuen Friedensordnung zwischen 1918 und 1923

Der Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard spricht am 27. Juni in der CityKirche Elberfeld über die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und deren Folgen für das 20. Jahrhundert.

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Je länger er dauerte, desto mehr veränderte er die Gesellschaften, die ihn führten, und desto rasanter entwertete er das Wissen der Politiker. Wie sollte man ihn beenden?

Mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt zwischen 1918 und 1923 um eine neue Friedensordnung rang und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete. Dabei werden die hochfliegenden Erwartungen und die teils widersprüchlichen Versprechen ebenso deutlich wie die erdrückenden Probleme bei der Umsetzung. Ob im Blick auf untergehende Reiche und neue Staaten, ethnische Minderheiten oder das neue Massenphänomen von Flucht und Vertreibung: Die Art und Weise, wie der Krieg zu Ende ging, schuf Enttäuschungen und Konflikte, die das 20. Jahrhundert prägen sollten und deren Ausläufer bis in unsere Gegenwart reichen.

Prof. Dr. Jörn Leonhard ist seit 2006 Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas am Historischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Für seine Forschungen erhielt er bereits mehrere wichtige Forschungspreise. Er ist Autor unter anderem des Buches »Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs« (© C.H. Beck 2014).

Der Abend wird moderiert von Privatdozent Dr. Arne Karsten. Er lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bergischen Universität Wuppertal und hat soeben ein Buch über den »Untergang der Welt von gestern. Wien und die k.u.k. Monarchie 1911-1919« veröffentlicht.

 

Termin: Donnerstag, 27. Juni, 19 Uhr, CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 1.

Der Eintritt kostet 7 Euro.

 

Diese Veranstaltung wurde ermöglicht durch eine großzügige Unterstützung von Dr. Jörg Mittelsten Scheid.

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal / Solingen / Remscheid in Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Bergischen Universität Wuppertal und der CityKirche Elberfeld (Alte Reformierte Kirche)

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