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Deutsch-Jüdische Literatur der Gegenwart

Mirna Funk liest am Dienstag, 29. Januar, im Katholischen Stadthaus aus »Winternähe«.

Lola ist Deutsche und sie ist Jüdin. Sie hat genug davon, dass andere bestimmen wollen, wer sie ist, und sie macht sich auf eine Suche nach sich selbst, die sie von Berlin nach Tel Aviv und Bangkok führt – und wieder zurück. Sie wird konfrontiert mit Antisemitismus in Deutschland, Krieg in Israel und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt.

 

In ihrem preisgekrönten Debütroman »Winternähe« beschreibt Mirna Funk die komplexen Fragen deutsch-jüdischer Identität für eine junge Generation, die das Erbe der Vergangenheit in der Gegenwart bewahren und doch ihre Gegenwart nicht allein auf dieses Erbe ausrichten will. Im katholischen Stadthaus stellt sie ihren Debütroman vor. Das anschließende Gespräch wird von Dr. Luisa Banki moderiert.


Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Journalistin in Berlin und Tel Aviv. Ihr Debütroman »Winternähe« wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk ist die Ur-Enkelin des Schriftstellers Stephan Hermlin.

 


Dr. Luisa Banki studierte Komparatistik und Anglistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Jüdische Studien/Jiddistik an der University of Oxford sowie Europäische Literaturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Dezember 2014 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.

 

Termin: Di. 29. Januar 2019, 19:00 Uhr, Katholisches Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal, Eintritt 3,00 Euro

 

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