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Das Verhältnis von Staat und Religion in der BRD

Nicht selten wird von laizistischer Seite die Abschaffung des Staatskirchenrechts gefordert. Wie verhält es sich mit der Religionsfreiheit in Deutschland?

Das Staatskirchenrecht wird als Relikt, als Fremdkörper vergangener Zeiten und ungerechtfertigtes Privileg der Kirchen in einem modernen freiheitlichen Staat betrachtet, dessen Aufgabe es sei, seine Bürger die Freiheit von Religion im öffentlichen Raum zu sichern.

Vor dem Hintergrund solcher geläufiger Forderungen stellen sich grundlegende Fragen: Gibt es eine Freiheit von oder zur Religion? Wie gestaltet sich das rechtliche Verhältnis von Staat und Religion in Deutschland? Angesichts der Einführung von islamischem Religionsunterricht und dem Abschluss von Staatsverträgen mit muslimischen Gemeinschaften stellt sich die perspektivische Frage: Ist das Staatskirchenrecht auf dem Weg zu einem Religions(verfassungs)recht?


Dr. Thomas Meckel M.A., ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.


Mi., 18.09.2013, 19:30 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro

Begegnungsstätte Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 Wuppertal

In Kooperation mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

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