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100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Zwei Veranstaltungen am 15. und 22. November 2018 in Solingen möchten diesen historischen Schritt erinnern und würdigen.

Für uns heute selbstverständlich, war die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland damals ein großer und kontrovers diskutierter Schritt.

 

Die AWO Solingen, der DGB Solingen, der Evangelische Kirchenkreis Solingen, die Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen und das Kath. Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid laden zu zwei Veranstaltungen ein, die sich aus wissenschaftlicher und aus kultureller Perspektive mit diesem Ereignis beschäftigen und seine Auswirkungen darstellen möchten.

 

Donnerstag, 15. November 2018

Vortrag: 100 Jahre Frauenwahlrecht - Historische Momente und ihre Bedeutung für heute

Die Berliner Historikerin Dr. Barbara von Hindenburg verdeutlicht die historischen Hintergründe, die zur Einführung des Frauenwahlrechts führten:

Wie kam es dazu und wer setzte sich dafür ein?  Gingen die Frauen auch tatsächlich zur Wahl? Wer waren die ersten Parlamentarierinnen und was waren ihre Ziele? Wurden sie im Parlament willkommen geheißen? Und: Was bedeutet das Frauenwahlrecht 100 Jahre nach seiner Einführung für uns heute?

Auf diese und weitere Fragen wird der Vortrag eingehen und einige der ersten weiblichen Abgeordneten vorstellen.

 

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Ort: AWO-Proberaumhaus | Konrad-Adenauer-Str. 98 | 42651 Solingen

Eintritt: frei

 

Donnerstag, 22. November 2018

Lesung mit Musik: »Die Republik der Frauen« von Gioconda Belli

Ganz Lateinamerika spricht von dem  fiktiven Land Faguas, denn hier ist Unerhörtes gelungen: Eine Handvoll entschlossener Frauen, angeführt von der charismatischen Viviana Sansón, hat den rückständigen Machos die Macht entrissen. Mit Hilfe ihrer »Partei der Erotischen Linken«, mit Humor, Toleranz und Selbstironie haben Frauen jeden Bereich des öffentlichen Lebens übernommen. Das Land blüht so sehr auf, dass selbst die Männer überzeugt sind – aber nicht alle, wie sich bei einem Attentat auf die Präsidentin zeigt...

Die Schriftstellerin Gioconda Belli stammt aus Nicaragua und beteiligt sich seit den 1970er Jahren am Widerstand der Sandinisten gegen die Diktatur der Somoza-Familie. Sie gehörte in den 1980er Jahren einer von Frauen gegründeten geheimen Partei an. Gioconda Belli setzt sich als Literatin mit den politischen Machstrukturen ihres Landes auseinander. Nach ihrem Exil in Mexiko und mehreren Jahren in den USA lebt sie heute wieder in Nicaragua.

Der Wuppertaler Schauspieler und Sprecher Olaf Reitz und Javier Zapata Vera, Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen, bringen das Werk Gioconda Bellis zu Gehör.

 

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Ort: Kath. Kirche St. Joseph | Hackhauser Str. 4 | 42697 Solingen

Eintritt: 3 Euro

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