Veranstaltungssuche

Volltextsuche

"Eine theologische Revolution"

30.5. - 19 Uhr, Vortrag und Diskussion in der Halle 32 (Raum L&C), Gummersbach. "Eine theologische Revolution" Entwicklungen und Perspektiven der katholisch-jüdischen Beziehung achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht von 1938 Prof. Dr. h. c. Hans Hermann Henrix, Aachen

Achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938, als mehr als 1400 Synagogen und Betstuben zerstört wurden und 400 Tote zu beklagen waren, zeigt sich in der Beziehung von Kirche und Judentum eine Entwicklung, die jüdischerseits eine „theologische Revolution“ genannt wurde. In der Geschichte standen die Kirche und das Christentum dem Judentum lange Zeit feindselig gegenüber. Vor allem durch die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen unter dem Titel „Nostra Aetate“, d.h. „In unserer Zeit“, vom 28. Oktober 1965 setzte eine Wende zum Besseren ein. Zum Sachwalter der neuen Entwicklung machte sich insbesondere Papst Johannes Paul II. Papst Franziskus bemüht sich um die Vertiefung der positiven Entwicklung.


Der Vortrag von Prof. Dr. h. c. Hans Hermann Henrix, Aachen, vergegenwärtigt diesen Prozess, der inzwischen auch durch Vertreter des orthodoxen Judentums Würdigung erfahren hat, bis hin zu den jüngsten Veröffentlichungen des Vatikans anlässlich des Konzilsjubiläums. Der Abend bietet überdies Gelegenheit zur Diskussion der neuen Perspektiven.

 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Oberbergischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und dem Katholischen Bildungswerk Oberberg.

 

Hier

Zurück