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FILMFORUM im DOMFORUM

Freitag, 1. Juni 2018, 17:00 Uhr und 19:30 Uhr. Jeden ersten Freitag im Monat bietet das FILMFORUM an einem Abend zwei Spielfilme zu einem Themenkomplex.

Im Anschluss an die erste Vorstellung besteht die Gelegenheit, sich in einem ungezwungenen gemeinsamen Gespräch über die Schnittstellen von persönlichem Filmerleben und allgemeinen, im Film behandelten Themen auszutauschen.

Dass Filme bestimmte Themen immer wieder und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven behandeln, zeigt jeweils der zweite Film des Abends: als Ergänzung, als Kontrast oder Kommentar zum ersten. So wird die Betrachtung des gerade gesehenen Films in der Moderation mit thematischen Hinweisen auf den zweiten Film verbunden.

 

In diesem Sinne trägt das FILMFORUM im DOMFORUM in der schnelllebigen und in ihrer Programmvielfalt in den letzten Jahren stetig schrumpfenden Kölner Kino-Landschaft auch dazu bei, zumindest einige Filme wieder ins cineastische Angebot zurückzubringen.

Teilnahmegebühr: jeweils 5,00 € / für beide Filme am Tag 7,00 €

Moderation: Jürgen Kisters (Journalist)

 

17:00 Uhr: Yaloms Anleitung zum Glücklichsein

Schweiz/USA/Frankreich 2014, Regie: Sabine Gisiger, 77 Min.

Dokumentarfilm über den 83-jährigen US-amerikanischen Psychotherapeuten und Schriftsteller Irvin D. Yalom. Parallel zu seiner Lebensgeschichte wird seine Entwicklung als Psychotherapeut von der Psychoanalyse hin zur existenziellen Psychotherapie nachgezeichnet. Unaufdringlich greift der Film existenzielle Fragen auf und lebt neben seinen meditativen Natur- und Landschaftsaufnahmen vor allem von der starken Persönlichkeit Yaloms.

 

Veranstaltungs-Nr. 7808405011

 

19:30 Uhr: Nackt unter Wölfen

DDR 1963, Regie: Frank Beyer, 106 Min.

Ein Pole kommt in den letzten Kriegsmonaten mit einem Transport aus Auschwitz ins KZ Buchenwald, in seinem Koffer einen kleinen Jungen, ein Judenkind, dessen Eltern in Auschwitz umgebracht wurden. Der Versuch der Häftlinge, es zu verbergen, stürzt die Häftlingsverwaltung wie auch die kommunistische Widerstandsgruppe in schweren Zwiespalt. Trotzdem entscheidet sich keiner gegen das Kind. Die Verfilmung des Romans von Bruno Apitz (1958) um einen Konflikt, der die perfide Unmenschlichkeit des nationalsozialistischen Regimes mehr entlarvt als lautstarke Anklagen, war der erste deutsche Film, der den Alltag in einem Konzentrationslager skizzierte.

Veranstaltungs-Nr. 7808405012

 

 

 

Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln und DOMFORUM

 

Eine Veranstaltung der Reihe FILMFORUM im DOMFORUM.

Den aktuellen Flyer finden Sie hier.

 

 

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