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News
Toldot & Tarbut WS

Tol'dot & Tarbut: Jüdische Geschichte & Kultur:Programm 2. Halbjahr 2022

Datum:
29.07.2022

Bitte beachten Sie:

Die Angaben beziehen sich auf den derzeitigen Planungsstand. Ob die Veranstaltungen, wie vorgesehen im Hörsaal VII des Uni-Hauptgebäudes stattfinden oder, der aktuellen Corona-Situation geschuldet, wieder im Online-Format, lässt sich derzeit nicht entscheiden. Wir informieren Sie über Format und Anfangszeiten über diese Homepage, das Programmheft zum vierten Quartal 2022 und über unseren Newsletter.

Keine Suche nach der verlorenen Zeit. Zur intellektuellen Biographie über Susan Taubes.

Der Rückblick auf die Entstehung der intellektuellen Biographie über Susan Taubes ist eine Rekonstruktion der Wege ihrer Hinterlassenschaften: von ihrer Entdeckung in New York über die Errichtung eines Archivs in Berlin bis zu ihrer Darstellung als beredte Zeugnisse eines Lebens und Schreibens, das von Ortlosigkeit und Fremdheit geprägt ist.

Do 20.10.2022 │ 20.00 Uhr s.t.
Dr. Christina Pareigis, Hamburg
Universität Bonn, Hauptgebäude, Am Hof/Regina-Pacis-Weg, Hörsaal VII (1. Etage)

Poetessa und Projektionsfläche - Eine Annäherung an die venezianische Intellektuelle Sara Sullam (1592-1641)

Sara Coppia Sullam lebte 17. Jahrhundert im jüdischen Ghetto. Ihre intellektuellen Fähigkeiten, ihre dichterische Begabung und die ihr von Zeitgenossen attestierte Schönheit provozierten offensichtlich die männlich dominierte Gesellschaft sowohl auf jüdischer wie auf christlicher Seite. Die vielen klischeehaften Beschreibungen, wie etwa "Héroïne Juive", "Salonière juive" und "Belle juive" scheinen absichtlich ihren Geist und Ihr Talent auszusparen. Wer aber war die Person hinter all den Fremdzuschreibungen? Der Vortrag möchte zu einer Annäherung an sie einladen.

Do 24.11.2022 │ 20.00 Uhr s.t.
Prof. Dr. Rafael Arnold, Rostock

Universität Bonn, Hauptgebäude, Am Hof/Regina-Pacis-Weg, Hörsaal VII (1. Etage)

Jerusalem zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Meine Zeit als Sonderberater für christliche und muslimische Angelegenheiten beim Bürgermeister Jerusalems.

Online-Veranstaltung: Der Anspruch und die Vision von Jerusalem als Stadt des Friedens  entsprechen  leider nicht der historischen Realität. Der ständige Konkurrenz - und Verdrängungskampf unter den ansässigen ethnischen und religiösen Gemeinschaften in Jerusalem ist  als ein Mikrokosmos der seit Jahrhunderten herrschenden  Konflikte im Nahen Osten zu verstehen, die alle aus der Zeit vor Staatsgründung Israels 1948 stammen. Als Sonderberater hatte ich eine einmalige  Gelegenheit deren Überlebenskämpfe aus nächster Nähe zu erleben. Ich sah als meine  Aufgabe ihnen soweit wie möglich eine helfende Hand zu reichen. Sie sahen in mich  ein wenig als deren Klagemauer in einer nicht sonderlich freundlich gesinnten  Stadtverwaltung. Der Vortrag wird meine diesbezüglichen Erfahrungen wiedergeben. 

Do 01.12.2022 │ 19:00 Uhr s.t.
Dr. Mordechay Lewy, Botschafter a.D., Bonn 
Anmeldung über externen Zoom-Registrierungslink

Jules Isaac and die Thesen von Seelisberg

Die Thesen von Seelisberg sind zu recht als ein Meilenstein im christlich-jüdischen Dialog bezeichnet worden. Was oft unbekannt ist: Die inhaltlichen Grundlagen dieser christlichen Stellungnahme zum Judentum basiert vor allem auf der Arbeit von Jules Isaac, namentlich seinem wichtigen Buch "Jesus und Israel" und seinem Vortrag in der Kommission III auf der Seelisberg Konferenz. Die Thesen wirkten nachhaltig und inspirierten später auch Nostra Aetate (4). Dieser Vortrag zeigt den Kontext von Jules Isaac und der Seelisberg Konferenz auf und zeichnet die Entstehung der Thesen von Seelisberg - und vor allem den Einluss von Jules Isaac - nach. Darüber hinaus soll die Rezeption von Jules Isaacs Wirken kurz dargestellt werden.

Mi 18.01.2023 │ 20.00 Uhr s.t.
Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens
Universität Bonn, Hauptgebäude, Am Hof/Regina-Pacis-Weg, Hörsaal VII (1. Etage)