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News
Logo Jüdisches Leben in Deutschland 2021

Forum Bad Godesberg | Konrad-Adenauer-Stiftung | Katholisches Bildungswerk Bonn:Jüdisches Leben in Deutschland

Datum:
08.10.2021
Im Mai 1945 schien es, dass die deutsch-jüdische Geschichte beendet war; niemand hätte wohl gedacht, dass es in Deutschland jemals wieder ein lebendiges Judentum geben werde: Die jüdischen Einrichtungen – Gemeindezentren, Synagogen, Bibliotheken, Rabbinerseminare – waren zerstört, die jüdische Bevölkerung ermordet oder im Exil.
Bild Jüdisches Leben

Wenige Rückkehrer und einige Displaced Persons, die den richtigen Zeitpunkt zum Aufbruch verpasst hatten, bildeten zunächst die jüdischen Gemeinden in Deutschland.

Angesichts dessen ist es schon ein kleines Wunder, dass es heute, mehr als 75 Jahre nach der Sho’ah, wieder jüdische Gemeinden – orthodoxe wie liberale – gibt; Ausbildungsstätten für Rabbinerinnen und Rabbiner, Forschungsstätten, jüdische Kindergärten, Schulen und Kulturzentren. Neues entsteht, durchaus im Bewusstsein dessen, wie innovativ das Judentum in Deutschland zwischen Moses Mendelssohn und Leo Baeck einst war. Wie situieren sich die jüdischen Gemeinden in der deutschen Gesellschaft? Wie sehen junge Jüdinnen und Juden ihre Zukunft – und was sind die Erwartungen an die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft? Gibt es für Juden eine Normalität, wie sieht sie aus und ist sie erstrebenswert? Fragen, die auch innerjüdisch kontrovers diskutiert werden, aber die Kontroverse gehört nun einmal zum Judentum.

Als Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl - ein Erfahrungsbericht
Mo 11.10.2021 | 19:30 Uhr
Botschafter a.D. Dr. Mordechay Lewy, Bonn
Dr. Mordechay Lewy war in den Jahren 2008 bis 2012 der fünfte Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl. 1993 kam es zu einem Grundlagenvertrag zwischen dem Vatikan und Israel sowie zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Welchen Herausforderungen auf diplomatischer und religiöser Ebene sahen sich beide Seiten gegenüber? Inwiefern prägten theologisch begründete Differenzen und politische Entwicklungen im Nahen Osten das Verhältnis zwischen dem Staat Israel und dem Heiligen Stuhl? Der Referent wird versuchen, aufgrund von Erfahrungen aus seiner Amtszeit auf diese Fragen einzugehen.
Online-Vortrag via Zoom; Anmeldung unter Tel. 0228 42979-0 und info@bildungswerk-bonn.de 

 

„Dina de-Malchuta Dina“ oder: Gott braucht den säkularen Rechtsstaat
Mi 13.10.2021 │ 19.00 Uhr
Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck, Frankfurt/M-Paderborn
Online-Veranstaltung via Zoom, Anmeldungslink
Anmeldeschluss: 11.10.2021, 18 Uhr

 

Forum Albertus Magnus
Antisemitismus – Antijudaismus – Antiisraelismus
Eine unheilige Vermischung von Vorurteilen und Anlehnungen des Judentums
Antisemitismus“, schrieb Theodor W. Adorno, „ist das Gerücht über die Juden.“ Der Vortrag wird über die Hintergründe, Motive und Ursachen der Ablehnung von Juden informieren, die nie verschwunden ist, aber aktuell wieder offener und aggressiv auftritt, und Wege aufzuzeigen versuchen, wie der Staat, aber auch jede(r) einzelne gegen Antisemitismus und antisemitische Stereotype vorgehen kann.
Dieter Burgard, Antisemitismusbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz
Mi 03.11.2021, 19.00 Uhr
Online-Veranstaltung via Zoom
Anmeldung unter 0228 / 42979-0 oder info@bildungswerk-bonn.de  

 

Israelis in Deutschland: Israelische Lebenswelten und deutsche Vorstellungen
Do 18.11.2021 │ 20.00 Uhr s.t.
Dr. Dani Kranz, Ben Gurion University Negev
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII
(zugleich Tol’dot & Tarbut – Jüdische Geschichte & Kultur)

Als Präsenzveranstaltung geplant; zur aktuellen Corona-Situation achten Sie bitte auf unseren Newsletter und unsere Homepage!

 

Lesung und Gespräch mit Lena Gorelik, München
Mi 15.12.2021 │ 19.00 Uhr
Online-Veranstaltung via Zoom, Anmeldungslink
Anmeldeschluss: 13.12.2021, 18 Uhr

 

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Abenden unter

https://www.kas.de/de/web/bundesstadt-bonn/veranstaltungen/detail/-/content/juedisches-leben-in-deutschland-8