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Thomas-Morus-Kreis

Mit dem Namen Thomas Morus verbinden sich Humanismus und Christentum, Verantwortung auch des Einzelnen, Kritik der bestehenden Verhältnisse ebenso wie die Idee einer vernünftigen Ordnung der Gesellschaft, die freilich nicht im Detail ausgemalt werden darf:

Thomas More selbst trug sie ironisch gebrochen vor. Es sind Gedanken und Kriterien, die ihre Aktualität nicht verloren haben, auch wenn sie unter den veränderten Bedingungen des 21. Jahrhunderts weiterentwickelt werden müssen. Unter dieser Voraussetzung widmet sich der Thomas-Morus-Kreis in seinen Veranstaltungen sowohl historischen Themen als auch politischen, ökonomischen und ethischen Fragen der heutigen Gesellschaft.

 

Alle Veranstaltungen der Reihe

 

Gehört der Islam zu Deutschland?

Auseinandersetzung mit einer strittigen Frage

Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, löst meist eine emotional geführte Debatte aus. Doch was meint die Aussage, der Islam gehört bzw. gehört nicht zu Deutschland? Ist sie religions- oder kulturgeschichtlich zu verstehen? Kommt ihr eine normative Bedeutung zu? Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger stimmen der Feststellung von Politikern zu, der Islam gehöre nicht zu Deutschland und nicht zu Europa. Doch was ist mit „dem Islam“ gemeint und was sind die Konsequenzen dieser ablehnenden Haltung und dieses Denkens?

Der Vortrag greift die Frage nach der geschichtlichen und kulturellen Bedeutung des Islams für Europa auf und entfaltet die These, dass zu einer religiösen Vielfalt, die bereits im Mittelalter begründet wurde, neben Judentum und Christentum auch der Islam gehört. Ferner wird gefragt, was dies für die kulturelle Identität und den Zusammenhalt einer Gesellschaft mit religiöser Vielfalt bedeutet. – Kooperation: Thomas-Morus-Kreis Bonn

Fr 28.09.2018 │ 19.30-21,45 Uhr

Dr. Werner Höbsch, Brühl

1 x 3 Ustd.

Pfarrsaal St. Thomas Morus, Pommernstraße 1, Bonn-Tannenbusch

 

 

Sie brannten am helllichten Tag

Der 10. November 1938 in Bonn

Am 7. November 1938 schießt der 17-jährige Herschel Grynszpan, dessen Eltern kurz zuvor von Hannover nach Polen deportiert worden waren, auf den Legationssekretär der deutschen Botschaft in Paris, Ernst von Rath. Als der Diplomat am 9. November 1938 seinen Verletzungen erliegt, dient die Tat des verzweifelten Jungen als Vorwand, gegen die deutschen Juden vorzugehen. Es folgt ein Pogrom, wie es in Deutschland seit Jahrhunderten nicht mehr stattgefunden hat. Was als spontaner Protest ausgegeben wird, ist eine von der NSDAP schon seit Frühjahr 1938 vorbereitete und organisierte Aktion, die auch geplant war, um auf jüdische Vermögen zugreifen zu können. In Bonn beginnen die Ausschreitungen wie vielerorts am Vormittag des 10. November 1938. Die Synagogen in Bonn, Beuel, Bad Godesberg, Poppelsdorf und Mehlem werden am helllichten Tag in Brand gesetzt, Geschäfte und Wohnungen werden zerstört. Auch in Bonn und Umgebung werden in den darauf folgenden Tagen viele jüdische Männer verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau gebracht.

Fr 23.11.2018 │ 19.30-21.45 Uhr

Dipl. Geogr. Astrid Mehmel, Leiterin d. Gedenkstätte Bonn

1 x 3 Ustd.

Pfarrsaal St. Thomas Morus, Pommernstraße 1, Bonn-Tannenbusch

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