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Sie brannten am helllichten Tag

Der 10. November 1938 in Bonn
Fr 23.11.2018 │ 19.30-21.45 Uhr
Dipl. Geogr. Astrid Mehmel, Leiterin d. Gedenkstätte Bonn

Am 7. November 1938 schießt der 17-jährige Herschel Grynszpan, dessen Eltern kurz zuvor von Hannover nach Polen deportiert worden waren, auf den Legationssekretär der deutschen Botschaft in Paris, Ernst von Rath. Als der Diplomat am 9. November 1938 seinen Verletzungen erliegt, dient die Tat des verzweifelten Jungen als Vorwand, gegen die deutschen Juden vorzugehen. Es folgt ein Pogrom, wie es in Deutschland seit Jahrhunderten nicht mehr stattgefunden hat. Was als spontaner Protest ausgegeben wird, ist eine von der NSDAP schon seit Frühjahr 1938 vorbereitete und organisierte Aktion, die auch geplant war, um auf jüdische Vermögen zugreifen zu können. In Bonn beginnen die Ausschreitungen wie vielerorts am Vormittag des 10. November 1938. Die Synagogen in Bonn, Beuel, Bad Godesberg, Poppelsdorf und Mehlem werden am helllichten Tag in Brand gesetzt, Geschäfte und Wohnungen werden zerstört. Auch in Bonn und Umgebung werden in den darauf folgenden Tagen viele jüdische Männer verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau gebracht.

Fr 23.11.2018 │ 19.30-21.45 Uhr

Dipl. Geogr. Astrid Mehmel, Leiterin d. Gedenkstätte Bonn

1 x 3 Ustd.

Pfarrsaal St. Thomas Morus, Pommernstraße 1, Bonn-Tannenbusch

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