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Leben nach dem Überleben

Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel porträtiert von Helena Schätzle
Ausstellung 27. Oktober - 24. November 2019, Namen-Jesu-Kirche Bonn

Austellung 
„Leben nach dem Überleben“

Die Überlebenden des Holocaust wurden vor mehr als siebzig Jahren zwar befreit, ihr Leben ist aber bis heute von schweren Traumata geprägt. Das Leben nach dem Überleben – was bringt es mit sich für die Überlebenden und ihre Familien? Wie wirken die Schrecken der Verfolgung heute nach? Welchen Einfluss hat der Umgang der Gesellschaft mit der Vergangenheit auf die individuelle Aufarbeitung?

Viele Monate lang begleitete die Fotografin Helena Schätzle im Auftrag der israelischen Hilfsorganisation AMCHA Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel.

Bilder und Zitate von drei Generationen zeigen die emotionalen Spuren einer immer noch präsenten Vergangenheit. Momente, die geprägt sind von tiefer
Einsamkeit, Angst, Trauer und den damit verbundenen Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen. Aber auch von Hoffnung, von wiedergewonnener Freude
an der Gegenwart und einer zutiefst beeindruckenden Vitalität und Lebensbejahung.

Helena Schätzle ist eine renommierte, sozialdokumentarisch arbeitende Fotografin, deren Arbeiten international ausgestellt und vielfach ausgezeichnet wurden.

Über Amcha

AMCHA ist die größte Organisation für die psychosoziale und psychotherapeutische Hilfe für Überlebende des Holocaust und ihre Nachkommen in
Israel. Gegründet 1987 als Selbsthilfeorganisation von Überlebenden, nehmen inzwischen mehr als 19.000 Menschen das Hilfsangebot von AMCHA in Anspruch. AMCHA Deutschland unterstützt diese Arbeit: www.amcha.de/spende 

27. Oktober - 24. November 2019
Vernissage am 27. Oktober 2019 um 20.30 Uhr mit der Fotografin Helena Schätzle und Lukas Welz, Vorstandsvorsitzender von AMCHA Deutschland.

Begleitprogramm

Am 4. November 2019 um 20.00 Uhr stellt sich die Beueler Initiative gegen Fremdenhass vor.

Am 7. November 2019 um 20.00 Uhr hält Dr. Margaret Traub, Vorsitzende der Synagogengemeinde Bonn, einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus heute“.

Am 13. November 2019 von 16.30 bis 19.30 Uhr findet das „Argumentationstraining gegen rechte Parolen“ des Vereins „Gegen Vergessen-Für Demokratie“ statt in Zusammenarbeit mit der GEW. Referent ist Martin Ziegenhagen, Experte für Rechtsextremismus.

Am 15. November 2019 um 20.00 Uhr Prof. Dr. Friedhelm Boll wird aus seinem Buch “Sprechen als Last und Befreiung” lesen.

Am 21. November 2019 um 20.00 Uhr ist ein Konzert mit Susanna Frank, Mezzo-Sopran, Martin Neuhalfen, Klarinette, und Berthold Wicke, Orgel.

Am 24. November 2019 ist um 20.00 Uhr die Finissage.

Am 11. und 12. November werden pädagogische Workshops begleitend zur Ausstellung für Jugendliche ab Klasse 9 angeboten. Anfragen richten Sie bitte an
Alisa Gadas: alisa.gadas@amcha.de 

Ausstellung
in der Namen-Jesu-Kirche
Bonngasse 8, 53111 Bonn

Öffnungszeiten:
Dienstag & Mittwoch: 11.30 - 14.30 Uhr
Donnerstag, Freitag & Samstag: 11.30 - 17.30 Uhr
Sonntag: 14.30-s 17.30 Uhr
Montags geschlossen

Der Eintritt ist frei.
www.amcha.de/leben 

Flyer zur Ausstellung

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