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Jüdische Geschichte & Kultur

Tol'dot & Tarbut: Programm Sommersemester 2020

Flyer zu Toldot & Tarbut

 

 

Di 21.04.2020 │ 20.00 Uhr s.t.

Grunewald im Orient Das deutsch-jüdische Jerusalem
Anfang der 1920er Jahre von Richard Kauffmann und Lotte Cohn als Garten-stadt entworfen, wurde der Jerusalemer Vorort Rechavia ab 1933 zum Zentrum der aus Deutschland eingewanderten Juden: das deutsch-jüdische Jerusalem. Else Lasker-Schüler, Gershom Scholem, Martin Buber, Werner Kraft wohnten hier. Hebräisch war zwar die Sprache des Jischuvs, aber in Rechavia hörte man lange Zeit mehr Deutsch als Hebräisch. Der Vortrag wird in die Geschichte dieses berühmten Vororts einführen und ‚Rechavia als geistige Lebensform‘ erschließen.
Di 21.04.2020 │ 20.00 Uhr s.t.
Dr. Thomas Sparr, Berlin
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

 


 

Mo 11.05.2020 │ 20.00 Uhr s.t.

Architektur und Erinnerung. Synagogenbau in Deutschland seit 1945
„Wer ein Haus baut, bleibt.“ Mit dieser klaren Feststellung kommentierte Charlotte Knobloch, seinerzeit Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, die Einweihung der neuen Synagoge in München im Jahr 2006 – ein Bleiben, das bis heute immer wieder durch Antisemitismus bedroht ist. Dass sich in Deutschland nach dem Holocaust überhaupt wieder jüdische Gemeinden gründeten, dass sie in den 1950er Jahren und erneut seit 1990 mit Synagogen ins Bild der Städte zurückkehrten, ist eine bemerkenswerte Ent-
wicklung. Die Gestaltung ihrer Bauwerke reagiert nicht nur auf die praktischen und religiösen Erfordernisse der Gemeinden, sie spiegelt auch die Erwartungen der nichtjüdischen Mehrheit, die sie als Aspekt der Erinnerungskultur verstehen will. Der Vortrag geht diesen ambivalenten Perspektiven
nach und untersucht Bauten, die oft auch als spektakuläre Beiträge zur allgemeinen Architekturentwicklung betrachtet werden können.
Mo 11.05.2020 │ 20.00 Uhr s.t.
PD Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke M.A, Hannover/Braunschweig
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

 


 

Mo 25.05.2020 │ 20.00 Uhr s.t.

MiQua: Das Jüdische Museum im archäologischen Quartier Köln
Mitten im Kölner Stadtzentrum entsteht zurzeit ein neues Museum von internationalem Rang: das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Der Name MiQua steht für „Museum im Quartier“ und bezieht sich damit auf die 6.000 m² umfassende Ausgrabungsfläche direkt unter dem Rathausplatz. Hier treten über zweitausend Jahre Kölner Stadtgeschichte zutage. Der Vortrag wird die Überlieferungen des mittelalterlichen jüdischen Viertels mit Synagoge und jüdischem Ritualbad, der Mikwe, sowie zahlreichen Objekten in den Mittelpunkt rücken.
Kooperation: Siehe Faltblatt
Mo 25.05.2020 │ 20.00 Uhr s.t.
Dr. Christiane Twiehaus, Köln
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

 


 

Do 18.06.2020 │ 20.00 Uhr s.t.

‚a theyl fun jener kraft ...' - Jiddische Übersetzungen deutscher Klassiker in der Zwischenkriegszeit
Seit Ende des 19. Jahrhunderts interessierte sich eine breite jiddischsprachige Leserschaft neben der religiösen auch für säkulare Literatur. Es folgte ein  wahrer Boom an Übersetzungen der Weltliteratur ins Jiddische, so auch aus dem Deutschen. Aber welche deutschsprachigen Klassiker wurden ins Jiddischen übertragen und wer übersetzte sie? Es ist durchaus bemerkenswert und kaum bekannt, dass beispielsweise Thomas Manns „Zauberberg“ von Isaac Bashesvis Singer, dem bislang ersten und einzigen jiddischsprachigen Nobelpreisträger, 1930 ins Jiddische übersetzt wurde.
Do 18.06.2020 │ 20.00 Uhr s.t.
Dr. Elke-Vera Kotowski, Potsdam (MMZ)
Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal VII

 


 

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Bonn, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn, Evangelisches Forum Bonn, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bonn, Gedenkstätte Bonn, Seminar für Liturgiewissenschaft und Seminar für Religionspädagogik der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Bonn, Studium universale der Universität Bonn, Potsdam-Club e.V. Bonn (für den 23.01.2020)

 

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