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Jüdische Geschichte & Kultur

Tol'dot & Tarbut: Flyer 2. Halbjahr 2019

Flyer 2. Halbjahr 2019

Die Notwendigkeit einer „Religiosität ohne zu frömmeln“: Ludwig Philippsons Beitrag zur Konstruktion einer jüdischen Identität“

Damit das Judentum den Anforderungen der Aukllärung entsprach und ferner auch bürgerlichen Ansprüchen gerecht wurde, musste sich dieses teilweise grundsätzlich wandeln. Wie dieser Wandel im Laufe des 19. Jahrhunderts aussah und was für Schwierigkeiten mit einem solchen Wandel verbunden waren, soll am Beispiel des Rabbiners, Publizisten und Schriftstellers Dr. Ludwig Philippson (1811-1889) deutlich werden.

Der in Magdeburg und Bonn wirkende Rabbiner galt – so der berühmte Philosoph Hermann Cohen – als einer der populärsten jüdischen Gelehrten;
wie dessen Beitrag zur Veränderung des Judentums aussah, ist Thema dieses Vortrages. 
Do 24.10.2019 | 20:00 Uhr Uhr s.t.
Elias S. Jungheim M.A., Heidelberg

 


 

Von Jerusalem nach Offenbach:
Gershom Scholems Reise nach Europa 1946

Anfang 1946 wurde der deutschstämmige Kabbala-Forscher Gershom Scholem im Auftrag der Hebräischen Universität in Jerusalem nach Europa geschickt. Ziel der Reise war es, jüdische Bücher und Handschriften zu suchen, die von den Nazis geraubt worden waren. Diese Reise im Dienst der jüdischen Bevölkerung Palästinas im Kampf für eine kollektive jüdische Zukunft entwickelte sich zu einer Odyssee in die persönliche Vergangenheit.

In diesem Vortrag werden die verschiedenen Aspekte jüdischen Lebens unmittelbar nach dem Holocaust diskutiert.
Do 21.11.2019 | 20:00 Uhr s.t.
Prof. Dr. Noam Zadoff, Bloomington/München

Dieser, auf unseren Faltblättern noch aufgeführte Vortrag muss leider auf das WS 2020/21 verschoben werden. Sie erhalten rechtzeitig Informationen über den neuen Termin.

 


 

„My Credo as a Jew“ - Judentum und jüdisches Leben bei Ernst Akiba Simon

Der Pädagoge und Philosoph Ernst A. Simon (1899-1988) gilt an der Seite von Martin Buber, Franz Rosenzweig und Gershom Scholem als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Judentums im 20. Jahrhundert. Sein vielseitig verortetes Werk zwischen Pädagogik, Politik, Literatur, Theologie
und Philosophie zeichnet sich durch besondere dialektische Denkfiguren aus, die sich wie in einem Brennglas in seiner Sicht auf Judentum, jüdisches
Leben und Glauben sammeln lassen.

Ernst Simon war und blieb zeitlebens zugleich entschiedener Jude, Humanist und ein Verfechter des Dialogs – kurz: ein überzeugter Brückenbauer
zwischen verschiedenen Welten.

Do 12.12.2019 | 20:00 Uhr s.t
Prof. Dr. Jan Woppowa, Paderborn

 


 

Bauhaus in Tel Aviv – Vom Mythos zum UNESCO-Weltkulturerbe

Mit der „Weißen Stadt“ von Tel Aviv entstand in den 1930er Jahren ein beeindruckendes Ensemble an modernistischer Architektur, das 2003 zum
UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Errichtet wurde es von jüdischen Architekten und Architektinnen, die ihre Ausbildung an europäischen Hoch- und Kunstschulen, darunter am Bauhaus, erhalten hatten. Der Vortrag hinterfragt den Mythos der „Bauhaus- Stadt“ und gibt Einblicke in heutige denkmalpflegerische Bemühungen um ihren Erhalt.

- In Verbindung mit dem Potsdam-Club e.V in Bonn -
Do 23.01.2020 | 20:00Uhr s.t.
Dr. Ines Sonder, Potsdam

 


 

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Bonn, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn, Evangelisches Forum Bonn, Seminar für Liturgiewissenschaft und Seminar für Religionspädagogik der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Bonn, Studium universale der Universität Bonn, Gedenkstätte Bonn, Deutsch-Israelische Gesellschaft

 

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