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Die aufgeregte Gesellschaft

Gedankensprünge Bonn
Philipp Hübl im Gespräch mit Michael Rüsenberg
Donnerstag, 13. Juni 2019 | 20:00 Uhr

Sein letzter Band „Bullshit Resistenz“ (2018) galt u.a. fake news („Wahrheit und unser subjektives Für-wahr-Halten sind nicht dasselbe“). Es war ein Probelauf für diesen großen Essay, der sich auch versteht als als Brückenschlag zwischen Natur- und Geisteswissenschaften.

Angestoßen durch zwei Ereignisse (die Finanzkrise, 2008, die Flüchtlingssituation, 2015) versucht Philipp Hübl „eine Diagnose von Moral und Kultur, die sich auf weltweite psychologische Studien stützt.“

Im Zentrum stehen Moral, Politik und Gesellschaft. „Emotionen prägen nicht nur unsere Moral, sondern spalten auch die Gesellschaft“. Hübl klagt nicht nur an, er macht auch Vorschläge: „Wir müssen uns mit unseren Emotionen auseinandersetzen, um uns selbst besser zu verstehen“.

Philipp Hübl, 43, war zuletzt Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Stuttgart. Er ist Kolumnist des „Philosophie Magazin“

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